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Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #201872] Di, 09 Oktober 2007 21:26 Zum nächsten Beitrag gehen
crazy79 ist gerade offline  crazy79
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Ich frage mich, was Ihr zu diesem Thema so denkt.
Existiert Gott für Euch?
Glaubt Ihr an ein Leben nach dem Tod, wenn ja, in welcher Form?
Oder glaubt Ihr, dass wenn man unter Schutt und Asche liegt, alles vorbei ist? Habt Ihr Nahtodeserfahrungen erlebt?

Für mich ist es im Moment sehr schwer jemanden meiner wichtigsten Menschen in meinem Leben gehen zu lassen.
Ich bin froh, dass ich mich noch für alles bedanken konnte, ich meine Liebe nochmal mitteilen und verabschieden konnte und es endlich keine Schmerzen mehr gibt. Und in ein paar Stunden vielleicht noch Tagen heisst es endgültig Abschied nehmen...


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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #201987 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Mi, 10 Oktober 2007 11:22 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
grace ist gerade offline  grace
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Moin

das Thema Tod ist eigentlich ein heikles Thema. Gedanken hab ich mir persönlich schon viele gemacht. Aus dem Grunde hab ich bereits ein Schreiben verfasst in dem genau dokumentiert ist wie zum Beispiel meine Beerdigung zu sein hat. Zum anderen will ich verbrannt werden. Denn ich hab immer die Angst wieder aufzuwachen(begraben im Sarg in der Erde), was selbst in der heutigen Zeit noch vorgekommen ist. Genauso hab ich verfügt das ein Teil meiner Organe entnommen werden kann.

Gott. Auch so Thema wo sich die Geister streiten. Ich selbst glaube nicht direkt an Gott. Obwohl ich noch in der Kirche bin. Meine persönliche Einstellung dazu ist das die Seele weitergegeben wird. Wie ich das schon oft in der Familie beoachtet hab. Wenn neues Leben kommt ... geht altes Leben.

Mit dem Tod eines geliebten Verwandten hab ich so meine Probleme.Wenn ich da an meine Oma denke muss ich sagen, daß das sehr hart für mich war. Ich schaftte es nicht sie die letzten zwei Wochen zu besuchen, obwohl sie "nur" im Koma lag. Sobald ich an der Hintertür war, kam mir ein Todesgeruch entgegen. Mag vielleicht Einbildung gewesen sein, aber ich konnte das Haus nicht betreten. Ich hab mich deswegen geschämt undt trotzdem schaffte ich es nicht sie zu besuchen. Möge sie mir verzeihen.




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und andre ihre Stärke an Deinen Schwächen messen,
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um sie aufzuhängen an der Wand,
die sie gegen Dich richten,
dann vergiß nicht:
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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202056 ist eine Antwort auf Beitrag #201987] Mi, 10 Oktober 2007 13:32 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Rumkügelchen ist gerade offline  Rumkügelchen
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Im moment wurde ich gerade damit wieder stark konfrontiert........
Ich habe in meinem Lebén schon viele Menschen die ich liebe gehen lassen müssen,mehr oder weniger habe ich es intensiv erlebt..........
Als mein Vater starb war ich 10 ,und ich glaube es war für mich gut ihn im Sarg liegen zu sehen............
Als meine Mutter starb hatte ich eine Voranhnung, wollte sie aber nicht wahrhaben...........ich hatte mich instinktiv an ihrem letzten Abend ganz besonders lieb von ihr verabschiedet.......
Und als ich im letzten Jahr für meine Tante eine Entscheidung treffen musste, war das für mich das allerschwerste...........
Ich habe es dann ohne Therapie auch nicht verkraftet..............
Ich selber stehe dem Tod an sich sehr nüchtern gegenüber, da ich ständig mit ihm zu tun habe.............
Ich habe einen Organspendeausweis schon seit Jahren......und ich bin in der Anatomie als Körperspender registriert.........


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1.1.2009: 79,0 Abnahme: 0,9 kg
1.1.2010: 83,0 Zunahme: 4,0 kg
1.1.2011: 86,5 Zunahme: 3,5 kg
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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202064 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Mi, 10 Oktober 2007 14:00 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Mema ist gerade offline  Mema
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also direkt bin ich bisher nur einmal in meinem Leben mit dem Tod konfrontiert worden. Als ich 14 war, war ich dabei, als mein Opa starb. Das würd mich wohl heut viel mehr mitnehmen als früher. Da war ich wohl noch nicht so labil!

An Gott glaub ich überhaupt nicht. Bin auch vor nem Jahr aus der Kirche ausgetreten, weil ich nicht einseh für irgendwas Geld ausm Fenster zu werfen.



nach der schwangerschaft gehts weiter - jawohl!!!
Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202066 ist eine Antwort auf Beitrag #202056] Mi, 10 Oktober 2007 14:12 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
nicky-70 ist gerade offline  nicky-70
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Rumkügelchen schrieb am Mi, 10 Oktober 2007 13:32

.....und ich bin in der Anatomie als Körperspender registriert.........


Respekt! Dazu gehört schon ne Menge. Organspenden ja, aber wenn ich mir vorstelle, für welche Zwecke mein Körper verwendet werden könnte, so als Ganzes.....


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Der Langsamste, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, geht immer noch geschwinder als der, der ohne Ziel umherirrt." Gotthold Ephraim Lessing


Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202068 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Mi, 10 Oktober 2007 14:16 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Mema ist gerade offline  Mema
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Das mit der Organspende hab ich mir auch schon überlegt. Aber mich gruselt die Vorstellung, dass an mir rumgeschnippelt wird. Klar, ich brauch das alles nimmer und kann womöglich auch noch einem anderen Menschen das Leben retten. Aber irgendwie hemmt es mich!

nach der schwangerschaft gehts weiter - jawohl!!!
Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202092 ist eine Antwort auf Beitrag #202066] Mi, 10 Oktober 2007 15:06 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Rumkügelchen ist gerade offline  Rumkügelchen
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nicky-70 schrieb am Mi, 10 Oktober 2007 14:12

Rumkügelchen schrieb am Mi, 10 Oktober 2007 13:32

.....und ich bin in der Anatomie als Körperspender registriert.........


Respekt! Dazu gehört schon ne Menge. Organspenden ja, aber wenn ich mir vorstelle, für welche Zwecke mein Körper verwendet werden könnte, so als Ganzes.....


Ich habe während meines Studiums selbst im Anatomiesaal am Seziertisch gestanden.............deshalb............


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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202096 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Mi, 10 Oktober 2007 15:08 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Mema ist gerade offline  Mema
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Was hast du denn studiert?

nach der schwangerschaft gehts weiter - jawohl!!!
Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202097 ist eine Antwort auf Beitrag #202096] Mi, 10 Oktober 2007 15:09 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Rumkügelchen ist gerade offline  Rumkügelchen
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Orthopädietechnik

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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202101 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Mi, 10 Oktober 2007 15:17 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Mema ist gerade offline  Mema
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Wo issen da jetzt der Unterschied zw. Organspende und Körperspende!

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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202109 ist eine Antwort auf Beitrag #202101] Mi, 10 Oktober 2007 15:57 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Rumkügelchen ist gerade offline  Rumkügelchen
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Als Organspender gibts Du deine einwillung ,das nach Deinem Tode transplantierbare Organe entnommen werden dürfen.
Mache kam man davon ausnehmen, es gibt Leute die wollen das Herz oder die Netzhaut nicht spenden...........
Und als Körperspender ,wird Dein Körper der von dir bestimmten Uni zu Übungszwecken an die anatomie übergeben.


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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202225 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Do, 11 Oktober 2007 07:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Mema ist gerade offline  Mema
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Achso - danke für die Aufklärung!

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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202468 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Do, 11 Oktober 2007 23:03 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Die Tapfere ist gerade offline  Die Tapfere
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Hallo crazy79,

Deine Fragen, "Wie geht ihr mit dem Tod um?" und "Existiert Gott für Euch?" sind interessant.

Ja, wie gehe ich mit dem Tod um und existiert Gott für mich?

Ich denke, fast alle Menschen haben schon durch den Tod Angehörige und Freunde verloren, so wie ich auch. Mir ist oft aufgefallen, dass sehr viele nicht einmal über den Tod sprechen wollen oder können. Es ist aber so, dass wir alle sterben müssen und somit gehört es zum Leben und sollte daher nicht verdrängt werden.
Sicherlich, wer möchte schon sterben, wenn es einem gut geht und gesund ist. Für Millionen ist der Tod oft eine Erlösung von schweren Erkrankungen. (Ich habe in der letzten Woche einen lieben Freund verloren. Er hatte Krebs.)
Ich selbst wäre vor einigen Jahren beinahe gestorben. Ich sah dieses wunderschöne Licht und fühlte mich überaus wohl und wollte nur noch dem Licht entgegen gehen, aber die Ärzte holten mich zurück. Jedenfalls habe ich seither keine Angst mehr vor dem Tod.

Die 2te Frage: Ja, ich glaube, dass ein Gott existiert. Allein die ganze Natur beweißt, dass es einen Schöpfer geben muss.
Wenn ich morgens aufstehe und sehe einen wunderschönen Sonnenaufgang, freue ich mich, dass meine Augen die Farben sehen können. Ich kann das Geschwitscher der verschiedenen Vögel hören, fühle die Sonne auf meiner Haut, spüre den Wind in den Haaren und viele Dinge mehr.
Wenn man mal den Menschen nimmt, wie wunderbar er erschaffen ist. Allein nur die Hände...
Ja, ich glaube an einen Gott.



Liebe Grüße
Die Tapfere



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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #202961 ist eine Antwort auf Beitrag #202468] Sa, 13 Oktober 2007 23:31 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
crazy79 ist gerade offline  crazy79
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Es ist wirklich sehr beeindruckend wie unterschiedlich Eure Meinungen und Erfahrungen zum gleichen Thema doch sind.
Letztendlich werden wir es alle selbst erfahren...

Ich selbst glaube auch an Gott und dass unsere Seelen weiter leben werden. Der Verlust eines geliebten Menschen ist dennoch sehr schmerzhaft.

Kann zu diesem Thema einige Links empfehlen:

http://www.geistigenahrung.org/ftopic18786.html
http://www.geistigenahrung.org/ftopic8753.html
http://www.spiritual-help-service.de/







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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #206287 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Do, 25 Oktober 2007 19:01 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Nicola27 ist gerade offline  Nicola27
Beiträge: 37
Registriert: Oktober 2007
Ort: Sögel, Emsland
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Tja, das ist so ein Thema was leider auch grade aktuell für mich ist. Vor ca. 3 Jahren ist meine Tante gestorben, 1 Jahr später meine Oma und vor 1 Monat meine Mama. Crying or Very Sad Ich konnte mich leider nicht richtig verabschieden und kein letztes Gespräch mit ihr führen und das macht mir echt zu schaffen.
Ich weiß das es für jede von ihnen eine erlösung war und das macht es etwas einfacher aber ohne Therapie werde ich das wohl nicht verwinden können. Ohne meinen Freund und meine guten Freunde wüßte ich nicht wie ich momentan damit fertig werden sollte.
Ja, ich glaube an Gott aber nicht an die Kirche. Ich glaube nicht an ein weiteres Leben nach dem Tod aber doch schon an einen Himmlischen Ort. Aber nicht das wir dort in der Irdischen Gestalt sind, ich weiß es halt auch nicht genau. Ich wäre fast einmal gestorben aber ich habe keinen Tunnel oder ähnliches gesehen oder irgendwas gehört also kann ich da auch nicht mitreden. Gott ist für mich mein Glaube und der ist überall.


1. Versuch: April 2004: 175 Kg -> 120
2. Versuch: 22.10.2007: 130 Kg ->
Erstmal nen "Uhu" werden! Surprised

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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #206328 ist eine Antwort auf Beitrag #206287] Do, 25 Oktober 2007 21:45 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Rumkügelchen ist gerade offline  Rumkügelchen
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Ort: Leipzig
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das kann ich mir vorstellen, das Dir das letzte Gespräch fehlt............meine mutti hat mich an ihrem letrten abend gebeten ihr am nächsten Tag einen Becher Pfirsich Joghurt mitzubringen.
Eigentlich konnte sie gar nimmer essen..............
Wenn man Menschen verliert die todkrank sind und für die der tod eine Erlösung ist, hat man manchmal sehr zwiespältige Gefühle....................


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1.1.2010: 83,0 Zunahme: 4,0 kg
1.1.2011: 86,5 Zunahme: 3,5 kg
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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #258165 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] So, 27 April 2008 18:38 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Libelle ist gerade offline  Libelle
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Registriert: September 2004
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Ich habe leider schon viele Todesfälle in meinem Umfeld erlebt. Auch von jungen Menschen, durch Krankheit und Unfall.

Eine Zeit lang hat mich das Thema sehr ängstlich gemacht. Gerade der junge Mensch, den ich kannte, der durch eine schlimme Krankheit gestorben ist, hat mir bewusst gemacht, dass der Tod vor niemandem Halt macht und jeden in jedem Alter treffen kann. Das hat mich noch einige Jahre mitgenommen und ich habe mich selbst immer sehr unsicher gefühlt, was sich phasenweise auch in starker Krankheitsangst / Hypochondrie gezeigt hat.

Den Tod anderer Menschen habe ich ganz unterschiedlich verarbeitet. Bei den meisten habe ich nie wirklich "begriffen", dass sie nun einfach "weg" sind. Bei meiner Oma war ich - mehr oder weniger zufällig - dabei, als sie gestorben ist. Das war der erste Todesfall, den ich wirklich "begriffen" und "verinnerlicht" habe, durchaus im positiven Sinn. Ich habe daraus gelernt, dass ich die Verstorbenen, wenn ich nicht dabei sein kann, zumindest nach ihrem Tod noch einmal sehen möchte. Das macht ihr "Verschwinden" weniger abstrakt. Man überzeugt sich quasi davon, was es bedeutet, dass sie tot sind und nimmt noch einmal bewusst Abschied. Ich wünschte, ich hätte diese Gelegenheit auch bei den anderen gehabt.

Ich hatte mal eine Phase, da hatte ich riesige Angst vor meinem eigenen Tod. Die Vorstellung, eines Tages einfach weg zu sein, und dass dann alles so ist, als wäre nie etwas gewesen, fand ich ganz entsetzlich. Diese Angst ist besser geworden, seitdem ich Yoga mache und da auch meditiere. Beim Meditieren gibt es manchmal Momente, wo man glaubt, ein großes Ganzes zu bemerken, das über die körperliche Existenz hinaus geht. Mir hat das sehr geholfen, mit dem Gedanken an den Tod anderer und mit dem Gedanken an meinen eigenen Tod irgendwann umzugehen.

[Aktualisiert am: So, 27 April 2008 18:39]

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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #258824 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Mi, 30 April 2008 13:37 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
criseldis ist gerade offline  criseldis
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in den letzten 2 jahren gab es leider 6 todesfälle in meinem umfeld/familie. letztes jahr war ich innerhalb von 3 monaten zwei mal beim sterben anwesend. das eine mal war meine schwiegermutter, die recht jung aber sehr grausam an krebs starb - nach einem über zwei jahre dauernden martyrium. es war dies eins der traumatischsten erlebnisse - durchasu auch wegen des langen leidensweges und diverser komplikationen die man so "live" miterlebt.
mein opa durfte zu hause sterben, er war hundertzwei jahre alt aber bis zuletzt sehr rüstig und wollte immer in seinem elternhaus inmitten seiner familie sterben. es freut mich, das wir ihm diesen wunsch erfüllen konnten, es waren wirklich alle da.

umgehen... nun, ich tat mir leichter, mit dem tod umzugehen, wo ich am sterbebett stand. eine freundin, die vor zwei jahren starb durften wir in "diesem zustand" nicht sehen. sie wurde krank und starb innerhalb weniger wochen und wollte niemanden ausser ihren mann udn ihre tochter bei sich haben - was ich sehr gut verstehen kann. aber da war es so, das ich sie zuletzt gesund gesehen hatte und nie auf die idee kam, das sie in den nächsten zwanzig jahren sterben könnte. das war für mich schwerer zu begreifen.

bei mir ist es so, das ich heuer - ein jahr nach dem tod der schwigermutter - extrem mental kämpf(t)e. ich denke es lag da aber mehr an der krankheit, weiß noch nicht ob es mir zum jahrestag vom tod meines opas auch so mies gehen wird. ich agiere das leider alles über krankheiten aus.

an gott glaube ich nicht. für mich - innerlich - habe ich auch eher ein "fest des lebens" für die verstorbenen gefeiert. ich freue mich das sie gelebt haben - und trauere nicht so sehr, das sie gegangen sind. ist seltsam. für mich ist der tod etwas normales, etwas natürliches. dafür ist das leben an sich - das entstehen von leben - ein wunder. daher ist für mich der tod nicht so schlimm. sicher, der abschied schmerzt - aber ich finde es immer wahnsinnig toll, das es jemanden gegeben hat - das er gehen muss - das ist eben teil des ganzen. und das alter ist halt schicksal. habe auch eine freundin verloren, als diese gerade 18 jahre alt war. sie starb wenige minuten ehe sie erfahren hätte, das sie die matura bestanden hat - brach zusammen und war tot. auch da finde ich, war es wesentlich toller das sie gelebt hat - als das ich ihren frühen tod betrauere. vielleicht liegt das an einer geschichte die ich als kind immer wieder gelesen habe - die sich sehr damit befasst.

ich bin sehr "materialistisch" angehaucht (nicht konsumorientiert oder kapitalistisch - nicht verwechseln). für mich is tes ein trost, zu wissen das nach dem tod alles "aus" ist. ich hoffe es sogar. das leben ist die chance und das wunder - nicht das sterben und die zeit dannach. für mich ist es das wunder hier und jetzt fühlen, denken und so weiter zu können. ein zeitlich begrenztes wunder. ich glaube aber das die lebenden seelen eine besondere verbindung haben. diesbezüglich habe ich schon einige erlebnisse gehabt. und ich hab auch das gefühl, das verstorbene noch irgendwie da sind, eine zeit lang. aber vielleicht ist das auch paranoia - was ich eher glaube.


Selbstachtung ist: es nicht mehr nötig haben, perfekt zu sein.
(Romana Prinoth Fornwagner, *1960, ital. Archäologin und Prähistorikerin)

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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #268459 ist eine Antwort auf Beitrag #258824] Do, 05 Juni 2008 12:12 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
crazy79 ist gerade offline  crazy79
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Ich kann es immer noch nicht so ganz glauben, dass Oma endgültig von uns gegangen ist. Jedesmal wenn ich Ihr Bild anschaue, könnte ich weinen. Ich schwelge in vielen Kindheitserinnerungen die ich mit den besten Großeltern verbracht habe und merke wie die Zeit vergeht - ohne sie. Ich bin dankbar so schöne Zeiten mit Ihnen verbracht zu haben und gleichzeitig macht es mich traurig, dass sie nicht mehr da sind. Das klingt sehr egoistisch, aber ich kann es einfach noch nicht akzeptieren, dass das Leben ohne sie weitergeht.

@ Rumkügelchen: Die zwiespältigen Gefühle habe ich auch.
Einerseits bin ich froh, dass Oma von den Qualen erlöst wurde andererseits konnte ich mir nie ein Leben ohne sie vorstellen. Jetzt ist es so weit und ich muss lernen, damit umzugehen.

@ Libelle: Angst vor dem Tod habe ich keine. Meine Hoffnung, dass wir uns irgendwann und irgendwo wieder sehen, ist viel größer.

@ Criseldis: Ab und an habe ich auch das Gefühl, dass meine Großeltern bei mir sind. Angst habe ich, dieses beschützende Gefühl zu verlieren und dass die Erinnerungen in die Ferne schweifen und ihre Priorität verloren geht.


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[Aktualisiert am: Do, 05 Juni 2008 14:29]

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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #268509 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Do, 05 Juni 2008 14:11 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Martina83
Beiträge: 13766
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Ich war dieses Jahr bereits auf 2 Beerdigungen (für mich 2 zu viel). Einmal auf der von einer lieben Kollegin, zu der ich aber keinen privaten Kontakt hatte. Das hat mich zwar sehr mitgenommen, aber hier in der Firma wurde sie "ersetzt" und so "fehlt" sie nicht wirklich.
Vor kurzem ist mein Springtrainer. Bei dem sieht es etwas anderst aus. Der war für mich (und auch viele andere im Stall) ein Familienmitglied. Er hat uns zwar manchmal zur weißglut getrieben, wenn er alles selber machen wollte, obwohl er kaum noch laufen konnte, wenn er schon ne halbe Stunde, bevor wir aufŽs Turnier los mussten gedrängelt hat, warum denn die Pferde immer noch nicht aufŽm Häner stehen... Aber genauso wie er uns damit in den Wahnsinn getrieben hat, fehlt er jetzt. Wie sehr er wirklich fehlt, merken wir erst jetzt, wo so langsam der Alltag wieder kommt und uns bewusst wird, dass er wirklich nicht mehr wieder kommt.


Genieße das Leben - Wenn Gott den Wert eines Menschen misst, misst er nicht die Tailie, sondern das Herz.

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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #284015 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] Di, 29 Juli 2008 22:24 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
criseldis ist gerade offline  criseldis
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also der jahrestag vom todestag meines opas habe ich nicht so gekämpft wie beim jahrestag meiner schwiegermutter. das wollte ich noch hier dazufügen. ich habe zwar an ihn gedacht - wie ich immer wieder gerne an ihn denke - aber ich musste es nicht über krankheit ausagieren.

allerdings fallen mir jetzt oft fragen ein, die ich ihm gerne noch gestellt hätte. das man diese nicht früher weiß, ist schade.


Selbstachtung ist: es nicht mehr nötig haben, perfekt zu sein.
(Romana Prinoth Fornwagner, *1960, ital. Archäologin und Prähistorikerin)

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Re: Wie geht Ihr mit dem Tod um? [Beitrag #315212 ist eine Antwort auf Beitrag #201872] So, 28 Dezember 2008 13:29 Zum vorherigen Beitrag gehen
reality-reiki
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Hallo,

ich glaube nicht mehr an Gott.

Und an den Tod denke ich nicht, im Moment lebe ich.

Das würde mich nur noch runter ziehen.

Liebe Grüße

Gerhard


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