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Studie zu Alkohol Von wegen in Maßen ... [Beitrag #591334] Sa, 25 August 2018 17:51 Zum nächsten Beitrag gehen
osso ist gerade offline  osso
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Zitat:
Ein Gläschen Wein am Abend hat noch niemandem geschadet? Von wegen: Forscher kommen in einer großen Studie über Alkoholkonsum und Erkrankungen zu einem anderen Ergebnis - und fordern ein Umdenken.

Schon der geringe Alkoholkonsum birgt gesundheitliche Risiken. Zu diesem Schluss kommen die Autoren einer Studie über den weltweiten Konsum alkoholischer Getränke und den Zusammenhang mit 23 Krankheiten. "Frühere Studien haben eine schützende Wirkung von Alkohol unter bestimmten Bedingungen ergeben", erklärt Max Griswold von der University of Washington in Seattle, "aber wir haben festgestellt, dass die kombinierten Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit Alkohol mit jedem Quantum Alkohol steigen."

https://www.tagesschau.de/ausland/alkohol-107.html


oder das ganze wissenschaftlich:
Zitat:

Findings
Globally, alcohol use was the seventh leading risk factor for both deaths and DALYs in 2016, accounting for 2·2% (95% uncertainty interval [UI] 1·53·0) of age-standardised female deaths and 6·8% (5·88·0) of age-standardised male deaths. Among the population aged 1549 years, alcohol use was the leading risk factor globally in 2016, with 3·8% (95% UI 3·24·3) of female deaths and 12·2% (10·813·6) of male deaths attributable to alcohol use. For the population aged 1549 years, female attributable DALYs were 2·3% (95% UI 2·02·6) and male attributable DALYs were 8·9% (7·89·9). The three leading causes of attributable deaths in this age group were tuberculosis (1·4% [95% UI 1·01·7] of total deaths), road injuries (1·2% [0·71·9]), and self-harm (1·1% [0·61·5]). For populations aged 50 years and older, cancers accounted for a large proportion of total alcohol-attributable deaths in 2016, constituting 27·1% (95% UI 21·233·3) of total alcohol-attributable female deaths and 18·9% (15·322·6) of male deaths. The level of alcohol consumption that minimised harm across health outcomes was zero (95% UI 0·00·8) standard drinks per week.
Interpretation
Alcohol use is a leading risk factor for global disease burden and causes substantial health loss. We found that the risk of all-cause mortality, and of cancers specifically, rises with increasing levels of consumption, and the level of consumption that minimises health loss is zero. These results suggest that alcohol control policies might need to be revised worldwide, refocusing on efforts to lower overall population-level consumption.



https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6 736(18)31310-2/fulltext

Im wahrsten Sinne des Wortes ernüchternd. Macht für mich immerhin erträglicher das ich Wein nicht mehr gut vertrage. Um was positives mitzunehmen


Start: 115 kg
ich habe keine (genaue) Waage mehr, Bauchumfang ~90cm ≈ bisschen Winterspeck
Mein Tagebuch
Aw: Studie zu Alkohol Von wegen in Maßen ... [Beitrag #591470 ist eine Antwort auf Beitrag #591334] Di, 04 September 2018 17:38 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Agnes Z.
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Hallo eine Nachbarin,

sie raucht und auch Alkohol (Menge?) trank sie, ist an Krebs erkrankt. Nun trinkt sie keinen mehr aber rauchen tut sie immer noch. Kenne die Auswirkungen von Alkohol auch erst seit kurzem, ist mein/unser Konsum auch sehr zurück gegangen. Ab und zu wenn Besuch da ist oder wir etwas zu feiern haben gibt es mal Champagner oder auch einen guten Roten. Täglicher Alkoholgenuß kam dagegen nur mal im Urlaub vor. Auch das ist jetzt vorbei. Es bringt auch einen richtigen Genusszuwachs, wenn es was ganz besonders und seltenes ist.

Obwohl einige Ärzte immer noch propagieren sogar ein Glas Rotwein pro Tag schadet noch nicht und ist wegen der guten Wirkstoffe gerade im Rotwein sogar gesund, hmm.

Vielleicht auch ein Grund warum russische Männer im Schnitt nur 60 Jahre alt werden?


Mit freundlichen Grüßen
Agnes Z.
Nichts schmeckt so gut, wie sich schlank sein anfühlt + in der Ruhe liegt die Kraft

ab meinem 15. Lebensjahr unzählige Male diätet
12.1988 - WW + mit Fice erfolgreich auf Normalgewicht am obersten Limit
21.09.10 Kurz vor 100 Kg - AOK-Programm angemeldet
06.04.11 Ende AOK-Programms + hier bei GA angemeldet
09.08.11 aufgegeben - weil sich mal wieder einfach nichts rührte = alte Gewohnheiten siegten + langsam wieder zugenommen
12.07.16 wieder GA-Reißleine gezogen - LowCarb mit meinem Mann zusammen + diesmal umgedacht - nicht Diät sondern Ernähurngsumstellung heisst das Zauberwort
14.10.16 NWR genutzt - Mix aus LC + Kcal. zählen + nach Defizit gerechnet
24.03.17 TB eröffnet - Hungergrantlerin
30.05.17 - 1. Etappenziel von 09.08.11 GA erreicht
14.07.18 - 2. Etappenziel U-Ziel erreicht
21.04.19 - 3. Etappenziel -5 Kg wie in 04.1988
4. Etappenziel -5 Kg es geht weiter
Aw: Studie zu Alkohol Von wegen in Maßen ... [Beitrag #591471 ist eine Antwort auf Beitrag #591470] Di, 04 September 2018 18:42 Zum vorherigen Beitrag gehen
osso ist gerade offline  osso
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Das ist auf jeden Fall mit ein Hauptgrund, aber da geht es ja auch nicht um moderaten Alkoholkonsum, das sind ja Mengen die immer schon unstrittig sind.
Zitat:

Obwohl einige Ärzte immer noch propagieren sogar ein Glas Rotwein pro Tag schadet noch nicht und ist wegen der guten Wirkstoffe gerade im Rotwein sogar gesund, hmm.

Ein Nahrungsmittel kann ja sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf den Körper haben. Im falle von moderaten Rotweinkonsum verbesserte herz-Kreislauf Gesundheit, aber eben auch höheres Krebsrisiko. Das kann man dann eben nur mit recht komplizierten Statistischen Methoden gegeneinander aufrechnen.

Zitat:
Es bringt auch einen richtigen Genusszuwachs, wenn es was ganz besonders und seltenes ist.

Jo, man geht im Leben nu mal immer Risken ein und bei moderaten Alkoholkonsum sind die ja auch nicht riesig gross,. Trotzdem ist es interessant das es wohl keine sichere Dosis gibt. Das find ich insofern relevant, als man zumindest "unnötigen", also Alkoholkonsum der nicht mit besonderen Genuss Verbunden ist, weglassen kann. Gerade so im sozialen Kontext gibt es da ja oft solche Anlässe



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