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Das Kaloriendefizit erreichen ohne das der Körper auf „Sparflamme" geht? [Beitrag #597600] Do, 02 April 2020 12:51 Zum nächsten Beitrag gehen
Anni3706 ist gerade offline  Anni3706
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Registriert: April 2020
Junior Member
Hallo ihr lieben, ich bin ganz neu hier und hoffe ich bin hier im richtigen Forum gelandet Wink Nun möchte ich mich gleich mal mit meinem „Problemchen" an euch wenden.
Ich bin (erst) 17 Jahre jung, ca. 1,64 m groß und wiege um die 70 kg.
In dieser Zeit wo ich als Schülerin Zuhause bin, möchte ich die Zeit endlich nutzen um mich mit dem Thema Abnehmen zu beschäftigen (natürlich auch noch langfristig, aber wer weiß wie lange die Schulen noch geschlossen bleiben und ich möchte eine Grundlage schaffen, die ich dann in meinen Schulalltag einbauen kann).
Seit letztem Herbst und vor allem Winter ist mein Gewicht gestiegen und ich möchte eigentlich auf kein bestimmtes Gewicht zurück, sondern so viel abnehmen bis ich mich einfach wieder wohl in meinem Körper fühle.
Ich hab mich in den letzten Tagen viel belesen, also verbessert mich bitte bei Falschaussagen.
Es ist so das ich zurzeit erst gegen 11/12 aufstehe, weil ich eben ausschlafe. Nun gibt es zwei „Szenarien" (so würde ich sie einfach mal nennen).
Entweder ich esse erst etwas gegen Nachmittag, da nicht unbedingt hungrig bin, sondern nur Appetit habe (ich kann was essen, aber kann es auch lassen). Dann trinke ich Wasser und grünen Tee.
Gegen Nachmittag bekomme ich dann das Hungergefühl und esse dann Obst oder mal einen Keks. Abends kochen meine Eltern relativ gesund (mit dem Thermomix!) sodass dies meine Hauptmahlzeit. Gestern gab es zum Beispiel Hühnerfrikassee (mit Reis). Der „Mythos", dass die Hauptmahlzeit am Abend dick gemacht, wurde ja belegt (?), denn es kommt auf die Tagesbilanz der Kalorien an.
Mein zweites Szenario: Ich esse morgens/mittags (12 Uhr) mein Frühstück (wie gesagt ich kann auch morgens essen) Knäckebrot, ein Brötchen oder selbstgemachten Porridge mit Toppings (als erste Mahlzeit des Tages esse ich ungern gleich ein richtiges Mittagessen). Beim Aufstrich sollte ich vielleicht von Quark mit Marmelade oder Honig auf Skyr und Hüttenkäse umsteigen.
Meistens bekomme ich trotz dem Frühstück, nachmittags Hunger also eigentlich egal ob ich frühstücke oder nicht. Abends gibt es dann aber vorzugsweise Salat, da ich das Gefühl habe, dass ich durchs Frühstück schon genug Kalorien durch die Kohlenhydrate aufgenommen habe.
Zusätzlich hab ich mich auch viel über besonders das 16:8 Intervallfasten informiert, welches meiner Meinung nach ja für mich in Frage käme, da ich sogar (Szenario 1) erst am Nachmittag etwas Kleines esse, mein Abendessen ist gegen 19/20 Uhr und das Snacken vor dem TV gewöhne ich mir auch gerade ab.
Mein Problem ist nun: Wenn ich so esse, weiß ich nicht ob mein Kaloriendefizit vielleicht zu hoch ist (es soll ja nur bei ca. 500 kcal) welches ja das Abnehmen hindert, da der Körper ja auf Sparflamme gehen könnte (?).
Andersherum habe ich das Gefühl, wenn ich frühstücke und eine richtige Mahlzeit am Abend esse, dass ich zu viele Kalorien durch die Kohlenhydrate aufnehme. Zusätzlich denke ich fehlen mir irgendwie die Proteine, die ich durch Nüsse oder Eier, Mozarella und Thunfisch im Salat zu mir nehmen könnte.
Ein Sportmuffel bin ich auf keine Fall. Ich reite fast jeden zweiten Tag und habe in dieser Zeit mit Homeworkouts begonnen, sowie diese Woche mit dem Joggen (in der Hoffnung das ich motiviert bleibe).
Ich würde mich sehr über Antworten und Tipps sowie über Verbesserungen freuen!
Liebe Grüße und bleibt gesund
Aw: Das Kaloriendefizit erreichen ohne das der Körper auf „Sparflamme" geht? [Beitrag #597601 ist eine Antwort auf Beitrag #597600] Do, 02 April 2020 14:00 Zum vorherigen Beitrag gehen
osso ist gerade offline  osso
Beiträge: 21378
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Admin
Moin und Herzlich willkommen

Zitat:
Der „Mythos", dass die Hauptmahlzeit am Abend dick gemacht, wurde ja belegt (?),

Du wolltest vermutlich schreiben widerlegt ? ja das ist Quatsch
Zitat:

Uhr und das Snacken vor dem TV gewöhne ich mir auch gerade ab.

Das auf jeden Fall gut. Gibt einige Hinweise das dies einen recht großen Unterschiede macht.
Zitat:

Mein Problem ist nun: Wenn ich so esse, weiß ich nicht ob mein Kaloriendefizit vielleicht zu hoch ist (es soll ja nur bei ca. 500 kcal) welches ja das Abnehmen hindert, da der Körper ja auf Sparflamme gehen könnte (?).

Das mit der Sparflamme die das Abnehmen verhindert ist natürlich auch ein Mythos, nur riskiert man eine Mangelernährung. Also sollte man das lassen

Zitat:
Andersherum habe ich das Gefühl, wenn ich frühstücke und eine richtige Mahlzeit am Abend esse, dass ich zu viele Kalorien durch die Kohlenhydrate aufnehme. Zusätzlich denke ich fehlen mir irgendwie die Proteine, die ich durch Nüsse oder Eier, Mozarella und Thunfisch im Salat zu mir nehmen könnte.

Milchproduke. Jogurt und Magereuark. sind gute Alternative. Gerdade auch am Abend nach Workouts. Z.b. Haferflocken und/oder Nüsse kannst du ja je nach Energiebudget dazunehmen. Ein höherer EW Anteil fördert eher die Abnahme.

Wie du das über den Tag verteilst ist schnuppe. Auch 16:8 Intervallfasten ist keine Magie, sondern funktioniert nur über die Energiebilanz. Die Esspausen helfen einfach vielen Menschen das Defizit zu erreiche. Unter Anderem weil es das snacken! unterbindet.

Du wirst da ein bisschen experimentieren müssen, mit dem wie es zu dir passt. Wenn du im Mittel mehr als 1/2 kg abnimmt ist es auf jeden Fall zu viel. Dann solltest du Nachsteuern. Langsamer ist ja eher kein Problem. Denke du hast schon richtig erkannt, das es jetzt eher darum geht sinnvolle Strukturen zu etablieren-.


Start: 115 kg
ich habe keine (genaue) Waage mehr, Bauchumfang ~90cm ≈ bisschen Winterspeck
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