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Das verflixte Wochenende [Beitrag #257983] Sa, 26 April 2008 20:46 Zum nächsten Beitrag gehen
S.R. ist gerade offline  S.R.
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Ich brauche einen Tipp.
Ich schaffe es oftmals über die ganze woche mich an meine punkte (WW) zu halten (obwohl mein Freund täglich süßes und pizza vor meinen augen isst) und verzichte auch auf Süßigkeiten (vor allem schokolade) doch am wochenende überfällt es mich immer wieder und ich hab danch immer ein ziemlich schlechtes gewissen und fühle mich schlecht.
meine angst ist das ich es niemals schaffen werde so abzunehmen.
Habt Ihr da einen Tipp für mich???
LG S.R.


Re: Das verflixte Wochenende [Beitrag #258069 ist eine Antwort auf Beitrag #257983] So, 27 April 2008 11:22 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Libelle ist gerade offline  Libelle
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Wenn Du Dein Abnehmvorhaben auf krampfhaftem Verzicht und einem schlechten Gewissen aufbaust, wirst Du vermutlich tatsächlich nicht abnehmen. Ich prophezeie Dir ein paar Kilo Abnahme unter größter Anstrengung, die Du dann aber nicht lange halten wirst. Unter den Voraussetzungen, wie Du sie beschrieben hast.

Mein Tipp wäre: Hör auf mit dem Punkte zählen, iss nur dann wenn Du Hunger hast, unterteil das Essen nicht nach "gut" und "böse" und iss vor allem das, worauf Du Appetit hast. Du musst Freude am Essen haben, dazu gehört natürlich auch das "gesunde" Essen, das Du allmählich schon eher negativ als das "Diätessen" siehst, was sehr schade ist.

Deinem Ticker nach zu urteilen würde ich sowieso hinterfragen, wie realistisch Deine angestrebte Gewichtsabnahme ist und ob Du das auf Dauer ohne krampfhaftes Hungern realisieren kannst. Denn auch, um das Gewicht zu halten, müsstest Du dann wahrscheinlich diszipliniert hungern, wenn das Ziel zu hochgesteckt ist.

Das "Traumgewicht" ist in vielen Fällen nämlich wirklich nur ein "Traum", der sich leider nicht in die Wirklichkeit übertragen lässt, unter gesunden Bedingungen. Jeder Mensch ist unterschiedlich, was den Körperbau und den Fettanteil geht.Auch der BMI-Spielraum, sagt dabei nichts aus. Mit 55 kg wäre ich z.B. nach dem BMI noch lange nicht untergewichtig - trotzdem passt es nicht zu meinem Körper. Ich musste mich von meinem 55-Kilo-Traum auch lösen. Ging einfach nicht, ohne diese ungute Spirale aus Verzichten, Versagen und schlechtem Gewissen, was einem jede Lebensqualität nimmt.

Wie groß und wie alt bist Du?

LG, Libelle

[Aktualisiert am: So, 27 April 2008 11:30]

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Re: Das verflixte Wochenende [Beitrag #258357 ist eine Antwort auf Beitrag #257983] Mo, 28 April 2008 09:51 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
S.R. ist gerade offline  S.R.
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Hallo Libelle.
Vielen Dank erstmal für deine Antwort.Wahrscheinlich hast du recht mit dem was du sagst und ich weiß es auch selbst wenn ich darüber nachdenke.mein problem ist , das ich bevor ich mit der ernährungsumstellung angefangen habe quasi rund um die uhr gegessen habe und obst und gemüse kam darunter vielleicht zwei mal im jahr vor.schokolade und andere süßigkeiten waren mein hauptnahrungsmittel und jetzt ist der verzicht zu hart.ich kann vorallem nicht nur ein stück essen sondern muss immer gleich ne ganze tafel essen.
LG S.R.


Re: Das verflixte Wochenende [Beitrag #258681 ist eine Antwort auf Beitrag #257983] Di, 29 April 2008 14:21 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
criseldis ist gerade offline  criseldis
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dann musst du den umgang mit den nahrungsmitteln lernen. sie zu verbieten (mit der folge dann darüber herzufallen) ist kein "umgang".

ich erinnere mich an zeiten meiner abnehmkarierre, wo ich einerseits sehr konsequent war - wenn ich aber "ausgerissen" bin, dann fatal und heftig. in den konsequenten phasen war es überhauptkein problem, mir schoko und co zu verkneifen und ich nervte mitunter sogar mit der rumträllerei, das ich das nicht brauche... kam aber irgendwoher die versuchung, und ich überschritt die "magische grenze" vergaß ich maß und ziel.

ich habe lernen "müssen" das süßigkeiten nichts per se böses sind - und ich habe lernen "müssen" damit "umzugehen. ich hab auch lernen müssen - die extreme zwischen konsequent und inkonsequent zu entschärfen.

ich habe also folgendes gemacht: zu den konsequenten zeiten habe ich für mich selber "mama" gespielt und mir zur aufgabe gemacht, jeden tag eine kleine nascherei meiner wahl zu erlauben. mehr kaufte ich nicht ein - und die nascherei musste "vor ort" und "nach guster" gekauft werden. manchmal wars ein schokoriegel, manchmal ein joghurt. es war in den konsequenten zeiten ur schwer, mir das zu "erlauben" - denn da war ich ja so "hart" und so "stark" und da konnt ich das zeug sogar stehen lassen wenns vor mir lag. dennoch habe ich das eine gewisse zeit gemacht, ganz bewusst - um mich aus diesem strudel "streng" und "zügellos" zu befreien.

heute kann ich mit süßigkeiten gut umgehen. ich gönn mir gelegentlich was - das ist zwischen ein und dreimal die woche - und ganz nach guster, nicht irgendwie mit anstrengung limitiert. wenn ich am abnehmen bin, schau ich zwar mehr auf bewusste ernährung - verbiete mir aber dennoch nichts.

ich war eine die früher auch nur von süßigkeiten lebte. und ich hatte das auch, das ich unter der woche 2 kilo abnahm, am wochenende 2 kilo zunahm... über lange strecken war das so. aber man kann es lernen, wieder etwas unverkrampfter zu sein. wenn ich dann samstag weiß, das ich montag auch ein stück schoko essen darf, ist die gier dannach weitaus geringer.

durch die "sicherheit" damals, JEDEN TAG etwas haben zu "dürfen" verschwand die gier, dieser jeeper, das gefühl von verzicht. ich musste nicht bunkern oder "heute nochmal schnell reinhauen ehe wieder gefastet wird".


Selbstachtung ist: es nicht mehr nötig haben, perfekt zu sein.
(Romana Prinoth Fornwagner, *1960, ital. Archäologin und Prähistorikerin)

http://www.vegan.at.tc
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Re: Das verflixte Wochenende [Beitrag #258683 ist eine Antwort auf Beitrag #258681] Di, 29 April 2008 14:50 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
S.R. ist gerade offline  S.R.
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ich denke das ich das auch schaffen würde wenn ich alleine leben würde und meinen einkauf und haushalt alleine führen würde aber ich lebe ja mit meinem freund zusammen der das gegenteilige problem hat.er hat knapp 15kilo untergewicht und macht den ganzen tag nichts anderes als ungesundes essen zu sich zu nehmen (wenn er zuhause ist).und ihn essen zu sehen ist echt scheiße da läuft mir jedesmal das wasser im mund zusammen.
LG S.R.


Re: Das verflixte Wochenende [Beitrag #258686 ist eine Antwort auf Beitrag #257983] Di, 29 April 2008 16:11 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
criseldis ist gerade offline  criseldis
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nunja, man wird ja im leben immer mal mit menschen zusammenleben. da darf man sich nicht ausreden drauf. wobei ich das verstehe. mein schatz hat idealmaße und stopf nach dem essen immer noch puddings und co. rein. ich ess schon fast nur die hälfte als er und dennoch bin ich moppelig... eine zeitlang machte ich den fehler, irgendwie "mitzumachen" aber das darf man nicht.

es braucht zwar etwas - aber auch in der partnerschaft ist man ein eigenständiger mensch mit individuellen bedürfnissen. bei uns hat es sich so entwickelt, das wir mitunter zwar zur selben zeit essen, nicht aber das selbe. jeder isst was er will und braucht. nur gelegentlich ist das auch das selbe - aber zu 80 % essen wir total verschiedene sachen.


Selbstachtung ist: es nicht mehr nötig haben, perfekt zu sein.
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Re: Das verflixte Wochenende [Beitrag #258696 ist eine Antwort auf Beitrag #258686] Di, 29 April 2008 17:15 Zum vorherigen Beitrag gehen
S.R. ist gerade offline  S.R.
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ok ich werde es versuchen so anzugehen.ich finde die idee sehr gut zusammen zu essen das tuen wir nämlich ziemlich selten.vielleicht hab ich dann auch nicht mehr das gefühl etwas zu verpassen oder auf etwas zu verzichten.
vielen dank für deine tipps und erfahrungen.
LG S.R.


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