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Glück nach dem Essen [Beitrag #442063] Fr, 06 August 2010 23:38 Zum nächsten Beitrag gehen
osso ist gerade offline  osso
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http://www.3sat.de/page/?source=/nano/medizin/144005/index.h tml

Hier wurde nachgewiesen das Glücksgefühl nach dem Essen von Scholkolade, gar nicht auf biologische Reaktionen zurückzuführen ist, sondern ein rein psychologischer Prozess ist.
Zitat:


"Ich kopple den Geschmack eines Lebensmittels an eine positive Lebenssituation", erklärt Thomas Ellrott vom Institut für Ernährungspsychologie der Universität Göttingen. "Später, wenn ich dieses Lebensmittel zu einer anderen Situation esse, kann ich automatisch diese gespeicherte positive Lebenssituation wieder abrufen. Dafür ist nicht der Botenstoff Serotonin im Gehirn entscheidend, sondern der Botenstoff Dopamin."


Das schöne ist das ganze funktioniert im Prinzip jedem Lebensmittel, eben auch mit den Gesunden Smile
Man darf es nur nicht widerwillig essen, weil es gesund ist, dann würde mal eher eine negative Erfahrung abspeichern und mit den Lebensmittel verbinden.


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Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442108 ist eine Antwort auf Beitrag #442063] Sa, 07 August 2010 19:28 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Skorpine ist gerade offline  Skorpine
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Zitat:

Zitat:

Wenn man (wie ich) nicht wusste, dass es dabei um die pure Kakaomasse geht und überhaupt gar nichts mit dem enthaltenen Fett und Zucker zu tun hat, dem ist das wohl klar. Ich wusste das nicht.

Hierzu war meine Überlegung, daß ich keinen Heißhunger bekommen kann, wenn ich ihn schon prophilaktisch zwischendurch stille. Alleine der Gedanke, ich nehm jetzt einen Löffel Schoko... dann ist mein Drang nach Schokolade doch eigentlich befriedigt. Also wäre das auch eine psychologische Kopfsache.


Na da lag ich ja dann mit meiner Theorie doch nicht ganz so daneben.

Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442109 ist eine Antwort auf Beitrag #442063] Sa, 07 August 2010 19:42 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Krähe ist gerade offline  Krähe
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Bei mir hat bisher nichts anderes funktioniert als die Lösung mit dem puren Kakaopulver. Vielleicht ist ja auch das Placebozentrum in meinem Gehirn kaputt und bei mir funktionieren nur sehr spezielle Placebos. Very Happy


Liebe Grüße von der Krähe
Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442110 ist eine Antwort auf Beitrag #442109] Sa, 07 August 2010 19:51 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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Placebo... Placebo... Very Happy

Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich vorhin Abendbrot gegessen hab (Vollkornsemmel mit Käse) und mir jetzt gerade als Nachspeise zwei Reihen Schokolade reinzieh Rolling Eyes ... Edelbitter mit Sauerkirsch-chili von Lindt... die war sauteuer... deshalb wird die wohl in den nächsten Tage gut eingeteilt werden... *geiz* Cool

Ich hab übrigens auch noch was gefunden:

Vor allem der Passus "Und eigentlich ist doch alles ganz anders..." Very Happy
http://www.inform24.de/schokolade.html

[Aktualisiert am: Sa, 07 August 2010 19:54]

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Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442112 ist eine Antwort auf Beitrag #442063] Sa, 07 August 2010 19:55 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
osso ist gerade offline  osso
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Ich finde das ganz allgemein interessant, gar nicht nur im Bezug auf Schokolade. Aber da Schokolade oft zu Belohnung eingesetzt wird, bzw in Verbindung z.b. zu Festen steht, erscheint es plausibel das die gezeigten Ergebnisse eine gewisse Relevanz haben sollten.

Vor allem bietet es ein Chance zu steuern worauf man Appetit hat. Man ist dem gewissermaßen nicht nur ausgeliefert. Denn ist nicht in erster Linie der Stoff auf den es ankommt, sondern was man damit verbindet.



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Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442114 ist eine Antwort auf Beitrag #442063] Sa, 07 August 2010 19:57 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
osso ist gerade offline  osso
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Zitat:

und mir jetzt gerade als Nachspeise zwei Reihen Schokolade reinzieh

Und bei mir gibts gleich Hähnchensate mit Ernusssoße, grüne Bohnen und Reis. Das gibt einen ordentlichen Dopamin Flash Cool


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Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442115 ist eine Antwort auf Beitrag #442114] Sa, 07 August 2010 20:05 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Skorpine ist gerade offline  Skorpine
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Na dann einen Guten Appetit!!! Smile

Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442117 ist eine Antwort auf Beitrag #442112] Sa, 07 August 2010 20:54 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Skorpine ist gerade offline  Skorpine
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osso schrieb am Sa, 07 August 2010 19:55

Aber da Schokolade oft zu Belohnung eingesetzt wird...

Ja, und leider auch sehr oft schon ab dem Kindesalter. Und wenn man das so "anerzogen" bekommt, dann prägt sich das ganz schön ein und später tut man sich hart, sein Hirnkästchen wieder umzuprogrammieren.

osso schrieb am Sa, 07 August 2010 19:55

Denn ist nicht in erster Linie der Stoff auf den es ankommt, sondern was man damit verbindet.

Die Verbindung muß aber nicht zwangsläufig als Belohnung für positive Erfahrungen zu tun haben sondern kann auch in die gegengesetzte Richtung gehen. Also zum Trost von negativen Erfahrungen.

Wenn ich so zurück denke, waren Süßigkeiten aber auch normale Lebensmittel bei uns zu Hause immer in großen Mengen vorrätig. Alles quasi immer nur eine Armlänge entfernt. Man mußte sich nur bedienen. Nicht umsonst waren oft die Nachbarskinder so scharf drauf, bei uns spielen zu dürfen, weil die genau wußten, daß es bei uns das reinste Schlaraffenland war.
Aber unabhängig von Süßkram war Essen an sich schon eine Belohnung oder im anderen Fall auch mal ein Mittel zum Trost.
Wenn man sich mal weh getan hat oder wegen irgendetwas traurig war, klingen mir manche Floskeln heute noch in den Ohren, als wäre es gestern gewesen: "Komm, jetzt essen wir was, dann geht`s Dir gleich wieder besser".
Und ich bin mir dessen auch ganz bewußt, daß dieses Verhalten bei mir auch heute noch oft durchschlägt, wenn es mir mal nicht so gut geht. Gerade dann, wenn ich alleine bin und auch niemanden zum Quatschen hab. Denn habe ich die Möglichkeit, eine belastende Sorge "verbal" zu verarbeiten, dann kommt es meistens zu keinem solchen zwanghaften Essverhalten. Da hab ich dann auch gar keine Verlangen danach.
Wenn es aber zu solchen Attacken kommt, ist es vollkommen egal, was ich in mich "hineinschiebe". Das muß dann nicht mal was Süßes sein. Ob Naturjoghurt oder Käse oder Schinken. Hauptsache so viel, daß ich ratzeganz voll bin bis oben hin.
Das ist bald schon so eine Art Ritual, daß auf Biegen und Brechen durchgezogen werden muß, obwohl man während dessen genau weiß, daß es einem später hundeelend geht. Das Glücksgefühl selbst bei der Sache kommt dann, wenn man die Schmerzen, die das "Überfressen" wieder überstanden hat und man erleichter ist. Dann geht`s einem wieder gut. Und natürlich auch, wenn man dann dadurch auch das schlechte Gewissen nicht mehr hat, über das, was man da eigentlich gemacht hat.
Ich weiß, daß das total verrückt ist - wenn nicht sogar krank. Ist aber so. Und wenn ich es nicht machen würde, würde ich manchmal die Wände hochgehn.

Aber mein Verhalten bezüglich von Belohnung hat sich hingegen grundlegend geändert. Wenn es mir gut geht und wenn ich auf etwas stolz bin, für was ich mich dann auch belohnen möchte, dann esse ich anders als alltäglich aber nicht extra zwischendurch. Also ich mach mir dann vielleicht mal ein etwas ausgefalleneres zu Essen oder lade sogar jemanden ein, was ich sonst nicht machen würde. Oder ich gehe dann schick Essen. Also ich verwöhne mich dann quasi mit dem Rahmenprogramm rund um das Essen, das es für mich ein besonderes Erlebnis ist (wenn man überhaupt von einem Erlebnis sprechen kann... ich weiß nicht, wie ich es noch anders ausdrücken könnte)

[Aktualisiert am: Sa, 07 August 2010 21:00]

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Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442120 ist eine Antwort auf Beitrag #442063] Sa, 07 August 2010 21:32 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Krähe ist gerade offline  Krähe
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Hallo,

ja da könnte durchaus die Wurzel meiner Schokoladenlust begraben sein, denn ich wurde als Kind schon häufig mit Schokolade beschenkt und belohnt. Allerdings nie an ein bestimmtes Verhalten gebunden, sondern meine Oma und meine Mutter haben mich eigentlich dauernd verwöhnt, sowohl mit Essen als auch mit Zeugs. Seltsamerweise bin ich aber trotzdem(/deswegen?) als sehr bescheidenes Kind aufgewachsen. Oder meine Oma hatte den Drang mich zu beschenken WEIL ich so zurückhaltend und scheu war.

Bei meiner Tochter achte ich schon sehr bewusst drauf nicht mit Essen zu trösten oder zu belohnen, sondern mit einem Erlebnis oder besonderer Zuwendung. Es gibt durchaus Schokolade oder ein Eis, aber nicht gezielt als Belohnung.

Die Erklärung in dem Artikel zu Hunger oder wegen zu radikalen Verzichts kann ich bei mir überhaupt nicht bestätigen. Wenn ich richtig hungrig bin, kommt meist die Lust auf Salziges zum Vorschein.

Meine "Schokoladensucht" steht bei mir auch nur deshalb so im Vordergrund, weil sie das einzige ist das regelmäßig vorkommt. Alles andere ist so unvorhersehbar, dass ich z.B. jetzt nicht täglich grünen Wackelpudding essen wollen würde, nur damit mich der Heißhungeranfall im Abstand von 10 Monaten nicht heimsucht. Die Schokolade ist einfach deswegen so blöd als Schwäche, weil sie einem an jeder Ecke unter die Nase gehalten wird und oft ja auch noch mit Kuchen etc verbunden auftaucht.

Vorhin hatte ich z.B. so eine wunderschöne Begegnung mit in Zartbitterschokolade eingerolltem weichem Lakritz... gottseidank sündhaft teuer und meine Tochter war sehr entgegenkommend mich davon zu befreien, um meine Ziele nicht zu gefährden. Very Happy


Liebe Grüße von der Krähe
Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442124 ist eine Antwort auf Beitrag #442120] Sa, 07 August 2010 22:10 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Skorpine ist gerade offline  Skorpine
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Krähe schrieb am Sa, 07 August 2010 21:32

Oder meine Oma hatte den Drang mich zu beschenken WEIL ich so zurückhaltend und scheu war.


Vielleicht einfach nur, weil Du so BRAV warst! Very Happy

Oder vielleicht es ja auch sowas wie ein "Oma-Syndrom".
Die meisten Großeltern meinen sowieso, daß sie ihre Enkel auf besondere Weise veröhnen müssen/sollen/dürfen. Sollen sie ja auch machen, wenn`s ihnen gut tut.
Aber wenn ich zum Beispiel meine Eltern beobachte, wie sie eben auch wieder mit Süßkram oder der Esserei die Kids meiner Schwester "mästen", dann werde ich oft richtig wütend. Ich unterhalte mich da auch oft mit meiner Schwester drüber. Aber die kann sagen, was sie möchte, Einsicht bei Oma und Opa ist gleich Null. Was ich zutiefst traurig finde, wenn man bedenkt, daß sich mein Dad auf einer normalen Haushaltswage nicht einmal mehr wiegen kann und das Gewicht nur mit 180 + X schätzen kann. Und meine Mom hat mit ihrer "stattlichen" Größe von 1,55 m schätztungsweise ca. 125-130 kg. Aber mittlerweile habe selbst ich aufgegeben, sie zur Vernunft zu bringen. Zumindest was sie beide angeht. Wegen meiner Nicht und meinem Neffen habe ich es einmal gewagt, etwas zu sagen. Oh... das hat gesessen!!! Da wurde ich mit wochenlanger Sendepause gestraft. Mir war das aber wurscht, weil ich wußte, daß ich Recht hatte.

Und was ich inzwischen richtig stark von meiner Schwester und meinem Schwager finde ist, daß sie die Kids deswegen schon von klein auf so zu sensibilisieren, daß sie auch bewußt mit dem Essen umgehen. Die beiden sind jetzt 5 und 6 Jahre alt. Und nicht selten bekommt der Opa von der kleinen Anna einen Anpfiff, weil er so viel Butter auf die Semmel schmiert oder so viele süße Sachen ist. Und das wäre doch nicht gut, weil er ja Zucker hat. Da sind die total wief mittlerweile. Und wenn die Kids was sagen, dann merkt man richtig, daß sich dann auch beide echt zusammenreißen - zumindest vor den Kindern. Das find ich echt super und muß mittlerweile sogar schmunzeln, wenn ich das manchmal live mitbekomme (mit unseren zwei kleinen Feldwebeln Very Happy )

Krähe schrieb am Sa, 07 August 2010 21:32


Bei meiner Tochter achte ich schon sehr bewusst drauf nicht mit Essen zu trösten oder zu belohnen, sondern mit einem Erlebnis oder besonderer Zuwendung. Es gibt durchaus Schokolade oder ein Eis, aber nicht gezielt als Belohnung.

Vielleicht liegt hier ja auch der Hund begraben was meine Eltern betrifft. So etwas wie Gefühle zeigen können die beide nicht. Mein Dad ein bisschen eher - aber ja nicht zu viel. Und weil sie eben keine körperliche oder emotionale Zuwendung geben können (oder es zumindest sehr schwer fällt), deshalb ist es wahrscheinlich ihre Art, diese so zum Ausdruck zu bringen. Schade eigentlich. Aber die beiden kann man wahrscheinlich auch nicht mehr umpolen. Obwohl es ihnen auch ihre Gesundheit wirklich auch danken würde... nicht nur wir Kinder oder auch andere Leute, die das zum Teil auch nicht mehr nachvollziehen können.

Krähe schrieb am Sa, 07 August 2010 21:32


Die Schokolade ist einfach deswegen so blöd als Schwäche, weil sie einem an jeder Ecke unter die Nase gehalten wird und oft ja auch noch mit Kuchen etc verbunden auftaucht.

Essen als "legale Droge"?!
Der meiste Süßkram wird ja auch optisch mit den Verpackungen so geschickt vermarktet, daß der Inhalt schon fast "Nebensache" ist. Wenn man bedenkt, daß sogar Psychologen speziell für die Verpackungsindustrie eingesetzt werden. Da hab ich mal einen ganz interessanten Bericht über die Ritter-Sport-Verpackung gesehen. Das war echt interessant. Die Schokolade selbst ist dabei absolut nicht relevant. Nur die Verpackung und die Präsentation in den Einkaufsmärkten. Und alleine für diese Aspekte, gibt es Spezialisten für.

Krähe schrieb am Sa, 07 August 2010 21:32


eingerolltem weichem Lakritz...

Bäh... igit igit... Lakritz wär für mich die Höchststrafe!!!
Wenn ich auf einer einsamen Insel wär, die schon komplett leergefet ist und nur ein Haufen von diesem Zeugs da wär, ich glaub ich würd lieber verhungern, bevor ich das runterbekomm.
Wenn ich die nur rieche, wird mir ganz flau im Magen Rolling Eyes

Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442126 ist eine Antwort auf Beitrag #442063] Sa, 07 August 2010 22:32 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
osso ist gerade offline  osso
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Zitat:

. Also zum Trost von negativen Erfahrungen.

oder in der milderen Variante, als Entspannung nach einen stressigen Tag.
Wobei das ja nicht mal so schlimm sein muss, wenn es nicht von Hunger losgelöst ist. Sozusagen Hungerbefriedigung mit Zusatznutzen
Zitat:


"Komm, jetzt essen wir was, dann geht`s Dir gleich wieder besser".

Da wäre dann allerdings die psychologische Funktion das primäre Motiv


Zitat:

Wenn es aber zu solchen Attacken kommt, ist es vollkommen egal, was ich in mich "hineinschiebe"
.
Das kenne ich von mir von früher wenn ich vor lauter Stress den ganzen Tag nichts gegessen hatte. Dann hab ich vor Hunger, und ich meine echten Hunger, völlig unkontrolliert gegessen. Mengen von denen ich heute gar nicht weiß wie ich die überhaupt geschafft hab. Aber das war zum Glück eine rein biologische Reaktion.
Zitat:


Also ich mach mir dann vielleicht mal ein etwas ausgefalleneres zu Essen oder lade sogar jemanden ein, was ich sonst nicht machen würde. Oder ich gehe dann schick Essen. Also ich verwöhne mich dann quasi mit dem Rahmenprogramm rund um das Essen,

bei mir ist es so das ich dem Essen und dem bewussten Genuß einfach mehr Raum gebe. Ich gehen fast jeden Tag in der Woche üner den Markt und nehme mir auch die Zeit zu kochen. Nicht immer aufwändig aber immer was mir wirklich gut schmeckt. Ist bei mir auch ein wichtiger Aspekt, der Erholung von Job.

Zitat:

Wenn ich richtig hungrig bin, kommt meist die Lust auf Salziges zum Vorschein.

Witzigerweise esse ich jetzt wieder zumindest moderat Süß gerne. Vor allem Süß-säuerlich. z.b. Obst mit Joghurt. Aber mit richtig süß mag ich tatsächlich immer noch nicht so gerne.
Ein grund warum ich praktisch keine Schokolade esse obwohl ich den Geschmack sogar gerne mag, z.b. als Kakao im Winter.
Aber damit verbinde ich glaube ich auch ein paar sehr schöne Erinnerungen Smile
Zitat:


wird und oft ja auch noch mit Kuchen etc verbunden auftaucht.

Kuchen esse ich hingegen auch sehr gerne, nur der gekaufte schmeckt mir jetzt nicht so toll. Und so oft backen wir nicht als das problematisch wird. Aber dann schlag ich auch zu Smile




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Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442141 ist eine Antwort auf Beitrag #442126] So, 08 August 2010 10:28 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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osso schrieb am Sa, 07 August 2010 23:32

Kuchen esse ich hingegen auch sehr gerne, nur der gekaufte schmeckt mir jetzt nicht so toll. Und so oft backen wir nicht als das problematisch wird. Aber dann schlag ich auch zu Smile


Gekauft habe ich seit Jahren keinen mehr. Ganz fies ist nur die nette ältere Dame, die meine Tochter betreut. Die kocht und backt den ganzen Tag, weil sie für alle möglichen Events im Dorf immer die Kuchen, Kekse und Brötchen anliefert. Und da man sich im Dorf natürlich auch öfter mal hilft, springt als "Zahlungsmittel" immer ein großer Beutel Gebäck heraus.

Und natürlich wünscht sich meine Tochter hin und wieder mal, dass wir Muffins backen oder Kuchen. Leider habe ich das Backtalent in vollem Umfang von meiner Mutter geerbt. Rolling Eyes


Liebe Grüße von der Krähe
Re: Glück nach dem Essen [Beitrag #442142 ist eine Antwort auf Beitrag #442126] So, 08 August 2010 10:40 Zum vorherigen Beitrag gehen
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osso schrieb am Sa, 07 August 2010 22:32

Das kenne ich von mir von früher wenn ich vor lauter Stress den ganzen Tag nichts gegessen hatte. Dann hab ich vor Hunger, und ich meine echten Hunger, völlig unkontrolliert gegessen. Mengen von denen ich heute gar nicht weiß wie ich die überhaupt geschafft hab. Aber das war zum Glück eine rein biologische Reaktion.


Nur blöd, wenn man einen Job hat, von dem man bsolut nicht behaupten kann, daß es da nur annähernd mal sowas wie eine Streßsituation gibt (Staatsdienst halt) und man über den Tag verteilt auch ganz normal gegessen hat.

Früher hab ich das ganz oft aus reiner Langeweile gemacht. Ich bin nur wie ein Kartoffelsack vor der Glotze gesessen und bin immer wieder zum Kühlschrank.

Während meiner Beziehung damals war es der reine Frustfaktor und wie ich heute auch behaupte eine gewisse Art der Selbstbestrafung. Ich wußte, daß das alles nicht richtig war. Gesagt hat es mir niemand, weil mir nach und nach die Leute den Rücken zugedreht und sich aus dem Staub gemacht haben. Und die wenigen, die noch da waren, haben sich eher zurückgezogen und und haben geschwiegen oder sind mir eher ausgewichen als daß sie mit mir gesprochen hätten. Und weil einem die Psyche an sich nicht weh tun kann, hab ich das dann an meinem Körper ausgelassen. (Da sieht man mal, wie krank der Mensch eigentlich sein kann... und v. a., was der Mensch alles aushalten kann/muss... psychisch aber auch körperlich)

osso schrieb am Sa, 07 August 2010 22:32

bei mir ist es so das ich dem Essen und dem bewussten Genuß einfach mehr Raum gebe. Ich gehen fast jeden Tag in der Woche üner den Markt und nehme mir auch die Zeit zu kochen.Nicht immer aufwändig aber immer was mir wirklich gut schmeckt.

Was den BEWUSSTEN GENUSS und das ZEIT NEHMEN angeht, hat das bei mir eine ganze Weile schon mal ganz gut geklappt. Aber das ist dann meistens auch das erste, wo ich zum Schludern anfange, wenn es mir mal nicht so gut geht oder ich viel unterwegs bin.
Das ist jetzt wieder ein schönder Denkanstoß, mich wieder ein bisschen an der eigenen Nase zu packen!!!

osso schrieb am Sa, 07 August 2010 22:32

Ist bei mir auch ein wichtiger Aspekt, der Erholung von Job.

Wie gesagt, Erholung von meinem Job brauch ich nicht wirklich. Da brauch ich dann meinen Auslauf und dann soll sich was rühren. Ich mach dann eher einen Spaziergang oder wie eben seit einiger Zeit Sport. Den hab ich ja komplett neu für mich entdeckt. Und da bin ich heute sooooo froh drum!!! Auch wenn ich mal eine Faulenzerzeit drin hab. Aber ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie das früher überhaupt ohne gegangen ist.
Und mein Traum wäre ja, daß ich nächstes Frühjahr so weit bin, daß ich mir ein Rad kaufe und dann endlich anfange, draußen Sport zu machen. Laufen, Radeln, Inlinern. Je nach Lust und Laune. Und mit dem Radeln schwebt mir sogar der Gedanke vor, daß ich es mal ausprobieren möchte, morgens mit dem Zug auf Arbeit zu fahren und abends die 27 km nach Hause zu radeln. Und das viellicht 1-2 mal die Woche. Ich habe hier nämlich auch mehrere verschiedene Varianten an Wegen. Ganz bequem am Radweg der Donau entlang... oder etwas hügeliger durch den Wald... oder direkt neben der Bundesstraße für etwas flottere Fahrten. Ich seh da so viele Leute fahren, da kribbelts mir richtig in den Beinen...

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