Gertis Profil |
| Datum der Registrierung: |
Sa, Juli 09, 2011 |
| Beitragszähler: |
63 Nachrichten (durchschnittlich 0,01 Nachrichten pro Tag) Alle Beiträge von Gerti anzeigen |
| Tatsächlicher Name: |
Gerti |
| Status: |
Member
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| Letzter Besuch: |
Di, 16 Dezember 2014 16:50 |
| Geschlecht: | Weiblich |
| Biografie: |
Viele Grüße aus Bayern... nachdem mein Bruder mir dieses Forum empfohlen hat, da wir beide gerade gleichzeitig an unseren Pfunden arbeiten wollen, habe ich mich heute angemeldet.
Bin 51 Jahre alt, verh., 2 Kinder, Büroangestellte halbtags.
Früher hätte ich wirklich behauptet, das "Dick"- "Moppeligsein" liegt in der Familie. Heute sage ich das kann durchaus sein, weil wir uns eben alle über Jahrzehnte falsch ernährt haben.
Wie gesagt, dünn war ich nie, aber im Verhältnis zu meiner Schwester immer deutlich normaler.
Im Laufe der 80er Jahre bin ich dann bei einer Größe von 1,73 m von 70 kg auf 80 kg hochgeschellt, 3 kg zunehmen 1-2 kg wieder abnehmen, der Rest blieb. Nach 2 Schwangerschaften habe ich die Kilos innerhalb eines 3/4 Jahres wieder abgenommen, das waren beim 1. Kind 16 kg und beim 2. Kind 24 kg.
Aber immer fühlte ich mich nicht wirklich gut, also zu dick.
Seit 1995 ging es dann kontinuierlich nach oben. Mal habe ich dann wieder 10 kg durch Verzicht abgenommen, dann wieder rauf und höher (JoJo lässt grüßen) WW führte auch zum Erfolg mit 10 kg. Dann wieder den Anschluss und die Motivation verloren. Danach habe ich die letzten 2 Jahre es völlig schleifen lassen und war vor 2 Wochen bei sage und schreibe 101 kg angekommen. Dreistellig, unvorstellbar. Es ist ja auch wie ein Teufelskreis, je mehr man wiegt, je weniger magst du weggehen und Dich mit Freunden treffen. Ich saß nicht nur im Büro sondern auch daheim, schön mit meinen Büchern, mit dem Laptop und abends wenn alle zum Schlafen gingen fing mein Genuss erst einmal an: Haribo, Lakritz, Schokolade... alles was der Schrank so hergab (war ja immer nur für die Kinder gekauft... lach).
Ein Gespräch vor 14 Tagen mit meinem Bruder und meiner Couisine über dieses doch recht unangenehme Thema verbunden mit Frust an der Arbeit bewegten endlich meinen Geist; es muss sich etwas ändern. Meine Cousine empfahl mir die Strunz-Diät. Was sie sagte klang logisch und nachvollziehbar. Und so besorgte ich mir die dazugehörige Literatur und fange so langsam an zu verstehen, wie der Körper funktioniert und vor allem wie er reagiert. Kurzum, die Startphase hier bedeutet: keine oder kaum Kohlenhydrate und viel Eiweiß. Das habe ich jetzt alles ca. 10 Tage beherzigt, bin nicht ausgelaugt. Viel Eiweißzufuhr auch durch Almased, viel Rohkost und Gemüsesuppen, am Abend große Portion Salat und etwas Hähnchenfleisch. Sich auf dieses Programm einzulassen macht mir totale Freude, auch wenn ich alle chemischen Zusammenhänge noch nicht 100%ig verstehe, die Literatur ist sehr anschauend beschrieben und auch belegt. Also heute hatte ich nur noch 96.1 kg, fast 5 kg geschafft. Und ich bin motiviert für mehr. |
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