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Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #353889] Mo, 18 Mai 2009 14:34 Zum nächsten Beitrag gehen
Barbara Andrea
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Originalartikel

Zitat:

Diätmethoden unter der Lupe
Der sinnlose Glaube an einen Schlankheitstrick
Die Ideen, wie man das Wunschgewicht effizient erreicht und es auch lange halten kann, scheinen laufend neu definiert zu werden. Die jeweils propagierte Methode wird mit entsprechend erfreulichen Studienergebnissen dokumentiert, die in der Regel glaubwürdig und seriös erscheinen.

Es folgen sich Aussagen, die den eben noch so einleuchtenden Forschungsresultaten wiedersprechen und doch mit seriösen wissenschaftlichen Untersuchungen belegt werden können. Warum diese Widersprüche? Und warum lauten neue Forschungsergebnisse plötzlich ganz anders als die bisherigen?

Bestimmt bringt neue Forschung oft neue Erkenntnisse. Aber fast häufiger wird Bestehendes bestätigt, vertieft und an aktuelle Verhältnisse angepasst. Das gilt besonders, wenn für bestehende Erkenntnisse Zielgruppen, Massnahmen oder Anwendungsbereiche genauer definiert werden. Die Ungereimtheiten stammen nicht selten aus Fehlinterpretationen, missbräuchlichen Teilinformationen zu Marketingzwecken oder journalistischer Vereinfachung und Verkürzung.

Beispiel Low Fat

Was war denn beispielsweise an der Low-Fat-Theorie so falsch, die heute in Frage gestellt wird? Im Prinzip gar nichts, ausser manchen Interpretationen. Die Wissenschafter, welche sich mit der Adipositasproblematik in den industrialisierten Ländern auseinandergesetzt hatten, erkannten, dass im Verhältnis zur stetig abnehmenden körperlichen Aktivität zu viele Kalorien konsumiert werden, besonders aus fettreichen Produkten. Sie haben der zunehmenden Fehlernährung eine gesunde Mischkost gegenübergestellt. Diese ausgewogene Ernährung, wie sie durch die Nahrungsmittelpyramide anschaulich dargestellt wird, sieht unter anderem eine Fettzufuhr von etwa 30% der aufgenommenen Gesamtenergie vor. Das ist keineswegs fettarm sondern normal. Der Name „Low-Fat“, mit dessen Hilfe vor allem in den USA unzählige Produkte vermarktet werden, ist deshalb irreführend, nicht die Forschung.

Beispiel Low Carb

Nicht ganz gleich verhält es sich mit den Anfängen der Low-Carb-Kost. Sie hatte unter dem Namen Atkins-Diät eine radikale Einschränkung der gesamten Kohlenhydratzufuhr zugunsten von Fett und Protein zum Ziel. Eine zweite, differenziertere, entstand 2002/03. Die Forscher – beunruhigt über den rasanten Anstieg der Adipositas- und Diabetes-Typ-2-Erkrankungen – hatten festgestellt, dass der Konsum von Weissmehl und zuckerreichen Produkten ein Vielfaches über den Empfehlungen für eine gesunde Mischkost liegt. Die darauf postulierte Low-Carb-Kost hat aber nicht zum Ziel, den gesamten Kohlenhydratkonsum einzuschränken. Im Gegenteil: Gemüse, Obst und Vollkornprodukte sollten aufgewertet werden, wiederum gemäss der Nahrungsmittelpyramide. Propagiert wird im Prinzip der Normalfall. Aber wenn der von allen Zwischentönen befreit, auf einen Faktor reduziert und mit der griffigen Marke „Low-Carb“ versehen wird, findet sich sicher ein Verlag, der ein Büchlein daraus macht.

Beispiel „Abnehmen im Schlaf“

Ein aktuelles Beispiel ist „Abnehmen im Schlaf“. Auch hier haben Wissenschafter lediglich die Auswirkungen eines chronischen Schlafdefizits, wie es in der schnellen westlichen Welt häufig vorkommt, untersucht und herausgefunden, dass der Schlafmangel die Ausschüttung hungerfördernder Hormone begünstigt und den Stoffwechsel nachhaltig stört. Es reicht folglich, die ganz normalen, individuell verschiedenen Schlafzeiten von etwa 8 Stunden einzuhalten, um diese Störung nicht zu provozieren. Von sogenannten Schlafkuren zum Abnehmen, wie sie bereits angeboten werden, war nie die Rede. Allerdings: Wer schläft isst nicht.

Die Lifestyle-Wellness-Diät

Wo der Schlüssel zum Misserfolg in der gängigen Adipositastherapie liegt, lässt sich am boomenden lifestyle-medizinischen Sektor zeigen. Es gibt in der Schweiz immer mehr sogenannte Schlankheitsinstitute, die sich von ihrer hauptsächlich weiblichen Kundschaft zwischen 150.- und 300.- Franken pro Sitzung bezahlen lassen. Angepriesen als „Abnehmen ohne Diät und zusätzlichen Sport“, also ohne Änderung des Lebensstils und natürlich belegt mit Studien. Es handelt sich hier um eine Form von Beihilfe zum Selbstbetrug. Man darf annehmen, dass sich langfristig praktisch alle, die sich in diesen „Instituten“ behandeln liessen, geprellt fühlen.

Da wird gewickelt, geknetet, bestrahlt und geschallt, was das Zeug hält, bis das Gewebe so entwässert ist, dass sich bereits nach einer ersten Sitzung der Bein- bzw. Bauchumfang messbar reduziert hat (was man übrigens daheim mit Haushaltfolie nachspielen kann). Und damit die Behandlung auch nachhaltig wirkt, bekommt die Kundin einen Plan, wie sie sich während der Therapie zu ernähren hat, damit auch wirklich alle vermeintlichen „Schlacken“ (was es medizinisch gesehen gar nicht gibt) aus dem Gewebe abtransportiert werden können. Auch mehr Bewegung in Form eines täglichen Spaziergangs an der frischen Luft steht auf dem Verhaltensplan. Wer sich nicht an die Ernährungsvorgabe hält, dem garantiert das Institut die erfolgreiche Therapie nicht – das steht so im Vertrag.

Der Ernährungsplan erweist sich beim Nachrechnen meist als nichts anderes, als eine ganz normale 1000 bis 1500 kcal-Diät, je nach Anbieter. Die Ernährungsempfehlungen sind durchwegs im gesunden Bereich angesiedelt; es handelt sich also eigentlich um eine gewöhnliche Reduktionskost. Auf die wird viel nutzloses Brimborium und ein klingender Name aufgesetzt, damit tüchtig Geld kassiert werden kann.

Axiome des Abnehmens

Eine nachhaltige Gewichtsreduktion verlangt immer eine Änderung des Lebensstils, die Umstellung der Ernährung und einen Zusatzeffort, mindestens, was das alltägliche Bewegungsverhalten betrifft. Die Regeln für eine gesunde Gewichtsreduktion sind unspektakulär:

1. Die Energiebilanz muss (über etwa 7 Tage gerechnet) negativ sein. Das heisst, es müssen mehr Kalorien verbraucht als zugeführt werden.

2. Die Nahrung sollte sich nach den Regeln der gesunden Mischkost bzw. der Nahrungsmittelpyramide gestalten.Es ist kein einziges Nahrungsmittel verboten.

3. Es bedarf einer täglichen leichten bis mittleren körperlichen Zusatzbetätigung. Zu diesem Zweck kann auch die Alltagsbewegung – zu Fuss einkaufen, Treppensteigen, Gartenarbeit etc. – erhöht werden.

4. Die Schlafzeit und –dauer sollte möglichst regelmässig bedürfnisgerecht eingehalten werden.

5. Alkoholische Getränke müssen in der Energiebilanz eingerechnet werden und nicht häufiger als an 8 bis 10 Tagen innerhalb von zwei Wochen konsumiert werden und zwar in Mengen, die der Nahrungsmittelpyramide entsprechen.

Dazu braucht es weder Vitaminpillen noch Extra-Ballaststoffe und schon gar keine künstlich hergestellte Margarine. Die Normalität reicht. Am Ende nimmt nur ab, wer kalorienmässig mehr verbraucht als zuführt. Wie es auch die Untersuchungsresultate von Frank Sacks und seinem Forscherteam sehr anschaulich belegen.

Das Fazit ist ebenso unspektakulär wie knapp: Der normale Durchschnitt ist die beste Empfehlung. Man verlässt sich am besten auf seinen gesunden Menschenverstand.

Ruth Meier-Ellenberger, dipl. Ernährungsberaterin HF, eBalance.ch



äs Grüesli Baba

Startgewicht: 107 kg / Grösse 163 cm
Start Ernährungsumstellung 5.5.08

1. Ziel U100 - erreicht am 02.06.08 Smile
2. Ziel U 95 - erreicht am 21.07.08 Smile Smile
3. Ziel U 90 - erreicht am 02.09.08 ipiiiiiiieahhh
4. Ziel U 85 - erreicht am 22.10.08 traaraaaaaaaaaa Halbzeit Very Happy Very Happy Very Happy
5. Ziel BMI U30 - erreicht am
6. Ziel U 80 - erreicht am In Angriff genommen
7. Ziel U 75 - erreicht am

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[Aktualisiert am: Mo, 18 Mai 2009 14:36]

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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #353950 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Mo, 18 Mai 2009 18:35 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
gouvi
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Zitat:

Die Normalität reicht. Am Ende nimmt nur ab, wer kalorienmässig mehr verbraucht als zuführt.
Jo, das ist nun keine große Überraschung Wink


Größe 170cm (oder 171cm, je nach dem, wann ich mich messe ...)

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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #353975 ist eine Antwort auf Beitrag #353950] Mo, 18 Mai 2009 20:45 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Barbara Andrea
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Für manche wohl schon Laughing
Eine Studie hat übrigens auch ergeben, dass es keine Rolle spielt, wie eine "Diät" zusammengesetzt ist. Ob man 20% Fett, 15 Eiweiss und 65 KH isst oder 40% Fett, 25 Eiweiss und 35% KH usw. zu sich nimmt ist egal. Hauptsache Defizit.


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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #353977 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Mo, 18 Mai 2009 20:48 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
osso ist gerade offline  osso
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Zitat:

Für manche wohl schon

jo, man kann kann es ggar nicht oft genug betonen

Zitat:

Eine Studie hat übrigens auch ergeben, dass es keine Rolle spielt, wie eine "Diät" zusammengesetzt ist. Ob man 20% Fett, 15 Eiweiss und 65 KH isst oder 40% Fett, 25 Eiweiss und 35% KH usw. zu sich nimmt ist egal. Hauptsache Defizit.

genau siehe hier:
http://gesuender-abnehmen.com/abnehmen-tipps/makronaehrstoff verteilung-abnahme.html
Quelle ist am Ende des Artikels


Start: 115 kg
ich habe keine (genaue) Waage mehr, Bauchumfang ~90cm ≈ bisschen Winterspeck
Mein Tagebuch
Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #353986 ist eine Antwort auf Beitrag #353977] Mo, 18 Mai 2009 21:27 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Barbara Andrea
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Danke Osso, muss genau die Studie sein. Auf dich ist doch immer wieder Verlass Smile

äs Grüesli Baba

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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355710 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Di, 26 Mai 2009 10:40 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kudu
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Das Problem ist ja nur, daß wir den Sinn für das "Normale" verloren haben. Ich esse, ich bin satt, aber ich esse weiter, einfach, weil es mir schmeckt (oder weil das Essen eben da ist, oder weil ich als Kind gelernt habe, immer meinen Teller leer zu essen).
Oder: Mal schnell Chips, Cola, Kekse, ein Stück Kuchen statt einen Apfel oder eine Banane oder eine Möhre.
Gut wäre halt, wenn Essen nicht immer verfügbar wäre, so wie es eigentlich in früheren Zeiten "normal" war, dann würde sich das alles von selbst regulieren, und wenn es keine Chips, Schokolade und solchen Kram gäbe, die ja auch nicht gerade der Natur entnommen sind. Also unsere steinzeitlichen Vorfahren hatten es da schon leichter ohne die ganzen Industrieprodukte. Smile

Ich merke es immer sehr stark, wenn ich sehr beschäftigt bin. Wenn ich den ganzen Tag über eigentlich gar keine Zeit zum Essen habe, weil meine Gedanken beim Beruf sind oder bei sonst etwas. Dann habe ich auch keinen Hunger. Also ist der Hunger nicht naturgemäß vorhanden, sondern kommt dann, wenn man Zeit dafür hat. Oder wenn man so ausgehungert ist, daß man wirklich etwas essen muß. Nur kommen diese Situationen heutzutage kaum noch vor.

Also ist die einzige "Diätmethode", die wirklich Erfolg verspricht, den Sinn für das Normale wiederzufinden. Und das ist ungeheuer schwer. Denn ebenso, wie man sich auf das Zähneputzen trainieren kann oder andere Dinge, kann man sich auf zuviel essen trainieren. Somit müßte man dieses Training zurückbilden, bzw. ein anderes Training starten, schon bei den kleinen Kindern in der Schule. Die Notwendigkeit sieht aber niemand ein, genausowenig wie die Kinder noch Sport haben in der Schule. Die wichtigsten Dinge werden einfach gestrichen oder vergessen. Und das Ergebnis sieht man an uns "Dicken". Und vor allem an den dicken Kindern. Das ist ja wirklich erschreckend.


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[Aktualisiert am: Di, 26 Mai 2009 13:02]

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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355721 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Di, 26 Mai 2009 11:06 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Daniel0815 ist gerade offline  Daniel0815
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die schrift is furchtbar zu lesen Oo

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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355722 ist eine Antwort auf Beitrag #355721] Di, 26 Mai 2009 11:09 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
schokoholic ist gerade offline  schokoholic
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Falsch...die kann man gar nicht lesen!
Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355749 ist eine Antwort auf Beitrag #355722] Di, 26 Mai 2009 12:40 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
speranza ist gerade offline  speranza
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schokoholic schrieb am Di, 26 Mai 2009 11:09

Falsch...die kann man gar nicht lesen!


Ich schon - drück auf zitieren und schon geht es. Very Happy


Teilziel ich mach erstmal die 20 kg voll *gg*
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U 95 kg erreicht am: 11. Mai 09
U 90 kg erreicht am: 15.Juni 09
U 85 kg erreicht am: 25. Sept. 09
U 80 kg erreicht am: 10. Okt. 09
U 75 kg erreicht am: 6. Nov. 09

Speranza´s Kochexperimente"
Speranza - legt los!
Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355765 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Di, 26 Mai 2009 13:04 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kudu
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Komisch, auf meinem Bildschirm kann ich die gut lesen. Aber ich habe sie jetzt einfach mal rausgenommen, wollte das sowieso nur ausprobieren, weil ich die normale Schrift einfach zu eng finde. So eine Schriftart wie Verdana wäre gut, die etwas breiter ist. Die anderen Schriftarten gefallen mir alle nicht so. Aber dann nehme ich eben wieder die normale Schriftart.

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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355776 ist eine Antwort auf Beitrag #355765] Di, 26 Mai 2009 13:19 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
schokoholic ist gerade offline  schokoholic
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Hast du voll recht, Kudu. Fängt doch aber schon in der Familie an.
Mein Muttertier hat schon auf meine Ernährung geachtet als ich Kind war.
War ich mal wieder Pummelig, weil der Wachstumschum nachgelassen hat, gab es halt ein bisschen weniger Brot/Kartoffeln/Fleisch und mehr Obst und Gemüse.

Ich muss vielleicht sagen, das ich in der DDR aufgewachsen bin (also 7Jahre Laughing )und muß rückblickend sagen, das man dort doch relativ gesund gelebt hat.
Zum Mittagessen Eine Suppe,Hauptgang und eine gesunde Nachspeise(apfelmus ect.)
Wurde ja viel selbst angebaut und gezüchtet (Tiere).

Naja und was ist jetzt?
Onkel oder Tantchen kommen zu uns zu Besuch und was bringen die für unsere Kinder mit?
RICHTIG: schoki,(gar nicht gut für Muddi), Bonbons oder ne Einladung zu MC D.
Ich hasse es...
Ich liebe es Äpfel aus unserem Garten zu verschenken, oder Kohlrabi, Gewächshausgurken ...

Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355780 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Di, 26 Mai 2009 13:35 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kudu
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Ich wünschte, ich hätte solche Sachen im Garten. Cool Aber leider habe ich gar kein Händchen für Gemüseanbau, obwohl meine Großmutter noch Bäuerin war. Und das gekaufte Gemüse schmeckt oft nicht so gut. Selbst das Biogemüse hat manchmal einen nicht so guten Geschmack, wie man erwartet.

Ich greife da jetzt meistens auf gefrorenes Gemüse zurück, das hat noch den besten Geschmack, aber alles Gemüse kann man nicht einfrieren, und bei Obst wird es ganz schwierig.

Was ich jetzt festgestellt habe: Die normale Hausmannskost, die früher so verteufelt wurde, hat oft weniger Kalorien und ist gesünder als diese ganzen "neumodischen" Sachen. Zum Beispiel ein Menü mit Vorsuppe, Rouladen mit Rotkohl und Kartoffeln als Hauptspeise und eben Apfelmus oder so etwas als Nachtisch ist viel gesünder und kalorienärmer als viele andere Dinge, die man so täglich ißt. Deshalb wende ich mich jetzt eher wieder der "klassischen" Küche zu. Eintöpfe mag ich sowieso, und wenn man die nicht mit zuviel Fett versetzt, sind die wunderbar.

Als Kind war die normale Beilage bei uns zu Hause zu jedem Essen Kartoffeln, meistens Salzkartoffeln. Etwas anderes gab es gar nicht. Und ich liebe Kartoffeln. Warum also stattdessen was anderes essen? Irgendwie hat man das im Laufe der Zeit vergessen, weil es immer wieder neue "Küchen" gab, erst italienisch, dann griechisch, dann türkisch, dann asiatisch, dann arabisch, dann indisch usw. Warum nicht einfach das essen, was uns quasi "angeboren" ist? Die deutsche Küche. Nicht gerade jeden Tag Eisbein oder so, aber ansonsten ist die gar nicht so schlecht.


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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355786 ist eine Antwort auf Beitrag #355780] Di, 26 Mai 2009 13:41 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Daniel0815 ist gerade offline  Daniel0815
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Kudu schrieb am Di, 26 Mai 2009 13:35

Nicht gerade jeden Tag Eisbein oder so, aber ansonsten ist die gar nicht so schlecht.

naja musst ja auch mal was warmes essen Very Happy


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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355812 ist eine Antwort auf Beitrag #355786] Di, 26 Mai 2009 14:03 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
schokoholic ist gerade offline  schokoholic
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Für frische Tomaten z.B. brauchst du gar keinen Garten
->Erde in Topf,Samen in Erde, Wasser drüber fertig.
Wir haben letztes Jahr unseren Freunden in Berlin 2 Tomatenpflanzen mitgenommen, die sind sogar in der Wohnung gelungen!

Ich essŽ auch gern die deutsche Küche, Eintöpfe, mmm
jetzt bekomm ich echt Appetit

Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355813 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Di, 26 Mai 2009 14:07 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
osso ist gerade offline  osso
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Zitat:

Und ich liebe Kartoffeln. Warum also stattdessen was anderes essen?

Ich bin in dieser Hinsicht z.b. polygam Wink
Ich liebe auch gute Kartoffeln, ich bin nämlich Kartoffelgoumet.
Aber ich liebe auch Reis und Pasta. Und Couscous und Bulgur stoße ich auch nicht von der Topfkante


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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355816 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Di, 26 Mai 2009 14:10 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Daniel0815 ist gerade offline  Daniel0815
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ich bin eher der nudeltyp. zu manchen gerichten dann kartoffeln (zb fisch).

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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355818 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Di, 26 Mai 2009 14:14 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
osso ist gerade offline  osso
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bratkartoffeln, Kartoffelsalat,geschmorte Kartoffeln, Gnochi, Klöße. Ich esse sie auch wie in andern Ländern als Bestandteil im Gemüse z.b zusammen mit Reis.
Die Knolle ist schon extrem vielseitig. Heute gibt es sie als Pellkartoffeln zu Steinbeisser und Spargel


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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355828 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Di, 26 Mai 2009 14:27 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Daniel0815 ist gerade offline  Daniel0815
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klöße find ich extrem toll ^^ gnochi is auch ganz lecker

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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #355831 ist eine Antwort auf Beitrag #355813] Di, 26 Mai 2009 14:29 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kudu
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osso schrieb am Di, 26 Mai 2009 14:07


Aber ich liebe auch Reis und Pasta. Und Couscous und Bulgur stoße ich auch nicht von der Topfkante

An Reis habe ich mich nie wirklich gewöhnen können. Ja, ich esse ihn, aber irgendwie nur so, weil ich auch mal Abwechslung haben will. Kartoffeln könnte ich jeden Tag essen, Reis nur mal ab und zu. Couscous hingegen ist auch etwas, was ich jeden Tag essen könnte, genauso wie Spaghetti (besteht ja auch beides aus Hartweizen). Bulgur und all diese exotischen Sachen habe ich mal ausprobiert, aber das macht mich nicht wirklich an.

Allzu aufwendig muß Essen für mich auch nicht sein, ich liebe eher die einfache Küche. Selbst koche ich auch nicht stundenlang (woher soll man dafür auch die Zeit nehmen?), und wenn mir jemand eine Freude machen will, reicht wirklich ein leckerer Eintopf oder Auflauf. Ich bin da nicht so sonderlich anspruchsvoll.
Und wenn Kartoffelklöße nicht so extrem aufwendig wären, würde ich die sicherlich öfter essen. Die aus der Packung kann man mit selbstgemachten ja nicht vergleichen.

Ich habe jetzt gerade Kartoffelbrei mit Spinat gegessen, das war sehr lecker. Für den Spinat habe ich die Zwiebeln sogar in Butter angebraten, man höre und staune. Wink


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[Aktualisiert am: Di, 26 Mai 2009 14:33]

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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #356097 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Mi, 27 Mai 2009 08:04 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Mika2k9 ist gerade offline  Mika2k9
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ich liebe auch Kartoffeln, schon als ich klein war gab es bei uns zu Hause ca. 5 mal die Woche Kartoffeln einmal Reis und einmal Nuddeln... eine Friteuse hatten wir gar nicht und wenn es Pommes gab hat meine Mama die aus frischen Kartoffeln in nem Topf selbst gemacht.... aber nur ganz selten, Mein Mann ist der Nuddeltyp, was bei uns am Anfang sehr zu Diskusionen geführt hat.... mittlerweile habe ich mich durchgesetzt .... wer kocht bestimmt was es zu essen gibt und das bin meistens sowieso ich....

Essgewohnheiten sind absolut anerzogen, gerade bei meiner Familie sehe ich das jeden Tag aufs neue...

ich bin essenstechnisch eher unkompliziert, zunächst probiere ich erstmal alles....

mein Mann ist da eher krüsch... kein Käse, kein Wurstbrot (seine Mama hat immer zwei Mal gekocht), keine Pilze, kein Speck, kein Fisch.... etc.
ganz nach dem Motto was der Bauer nicht kennt isst er nicht

Elias ist da eher wieder wie ich..... er probiert alles und eigentlich schmeckt ihm alles außer Süßkram, da hat er ab und zu Lust drauf 2 mal die Woche oder so.... und das ist anerzogen.... dafür kann er Rohkost und Obst nicht liegen lassen und Kartoffeln in jeglicher Form findet er toll...

Welche Regeln wir abgeändert haben ist....

1. iss deinen Teller leer (schwachsinn, weil man so das natürliche Sättigungsgefühl abtrainiert)

2. Niemand muss essen, sprich wenn Elias nicht essen will hat er keinen Hunger

3. Obst und Gemüse ist immer erlaubt auch zwischen den Mahlzeiten

4. alles muss probiert werden, wenn man es dann nicht mag ist es in Ordnung

ich bin was Essen angeht sehr experimentierfreudig, zum Leidwesen meines Mannes

Meiner Meinung nach ist es aber völlig egal, ob Hausmannskost oder Internationale Küche oder eben die Moderne Küche... es gibt überall Dickmacher und man muss sich eben das Richtige nach dem persönlichen Geschmack raussuchen, bei mir macht es die gute Mischung.... brauche Abwechslung.... ich liebe Grünkohl, Eintöpfe und co aber auch Antipasti Nuddeln und Risotto, nen leckeres Curry oder die orientalische Küche von jedem eben etwas... Hauptsache es schmeckt...





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Weil jedes Gramm zählt

27 Jahre
1,69 m
87 kg Startgewicht

75,7 kg Aktuell
BMI: 26,26

Mein Neustart
Mein altes Tagebuch
Mein Bilderbuch
Leckere Trennkostrezepte
1. Ziel: U 85 kg erreicht am 24.4.2009 Smile
2. Ziel: U 80 kg erreicht am 19.3.2010 *smile*
3. Ziel: U 78 kg erreicht am 23.3.2010 Jeeeeaaahhh
4. Ziel: U 76 kg erreicht am 9.4.2010 *freu*
5. Ziel: U 74
Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #356156 ist eine Antwort auf Beitrag #356097] Mi, 27 Mai 2009 10:21 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kudu
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Mika2k9 schrieb am Mi, 27 Mai 2009 08:04

mein Mann ist da eher krüsch... kein Käse, kein Wurstbrot (seine Mama hat immer zwei Mal gekocht), keine Pilze, kein Speck, kein Fisch.... etc. ganz nach dem Motto was der Bauer nicht kennt isst er nicht

Ja, die Männer und ihre Mama ... Wink "Meine Mama hat aber immer so und so gekocht." Als ob es nichts anderes gäbe. Irgendwie sind Männer da oft sehr unflexibel. Gewohnheitstiere halt. Wink Aber wie Du sagst: Irgendwie sind wir das ja alle.

Dennoch kann man sich umstellen. Nudeln gab es bei uns praktisch nie, immer Kartoffeln, wie schon gesagt, aber trotzdem fand ich Nudeln dann auch lecker, als ich sie später, so mit ca. 15 Jahren das erste Mal, kennenlernte. Ich glaube, so um den Dreh habe ich auch das erste Mal Pizza gegessen, und leider findet man die ja auch sofort lecker. Sad

Also man kann schon dazulernen essenstechnisch, ich habe auch vieles ausprobiert, aber das, was man schon von Kindheit an kennt, stellt sich dann zum Schluß doch als das heraus, was am liebsten mag, da sind wir einfach in Kindertagen geprägt. Deshalb ist es ja so eine Katastrophe, wenn die Kinder heutzutage mit Pizza und Pasta und Chips und Süßigkeiten "erzogen" werden. Dann wird es ihnen ihr ganzes Leben lang schwerfallen, davon wieder loszukommen.

Mika2k9 schrieb am Mi, 27 Mai 2009 08:04

Elias ist da eher wieder wie ich..... er probiert alles und eigentlich schmeckt ihm alles außer Süßkram, da hat er ab und zu Lust drauf 2 mal die Woche oder so.... und das ist anerzogen.... dafür kann er Rohkost und Obst nicht liegen lassen und Kartoffeln in jeglicher Form findet er toll.

Da sieht man, daß man durch Erziehung viel erreichen kann. Er wird dann hoffentlich kein so mäkliger Esser, wenn er erwachsen ist. Wink Es liegt halt zum großen Teil an den Müttern. Deren Verantwortung in der Hinsicht ist groß.

Mika2k9 schrieb am Mi, 27 Mai 2009 08:04


Welche Regeln wir abgeändert haben ist....
1. iss deinen Teller leer (schwachsinn, weil man so das natürliche Sättigungsgefühl abtrainiert)

Ich denke, diese Regel stammte wirklich noch aus Zeiten, wo Essen nicht ständig verfügbar war, im Krieg z.B. Das hat sich ja nun eindeutig überlebt.

Mika2k9 schrieb am Mi, 27 Mai 2009 08:04

2. Niemand muss essen, sprich wenn Elias nicht essen will hat er keinen Hunger

Ja, das habe ich noch nie verstanden, daß viele Mütter ihre Kinder zum Essen zwingen wollen. Wenn das Kind Hunger hat, wird es schon essen, denke ich mir. Kein Lebewesen verhungert freiwillig, wenn das Essen auf dem Tisch steht.
Da sind wahrscheinlich die unterschiedlichen Eßgewohnheiten der Grund, daß man sich das nicht vorstellen kann.
Meine Cousine z.B. hat zwei Töchter, die eine ist eher pummelig und will ständig essen, die andere ist dünn und ihr liegt nicht viel an Essen. Das heißt, das eine Kind muß man ständig vom Essen abhalten, das andere muß man ständig animieren. Dennoch denke ich nicht, daß die Kleine, sie ist jetzt 9, verhungern würde, wenn man sie nicht ständig zum Essen animieren würde.
Bei der Großen ist es schon anders. Da sieht man das Übergewicht jetzt schon, und das ist natürlich nicht so gut. Aus meiner eigenen Erfahrung würde ich sagen, da muß man unbedingt etwas tun.
Die Mutter hat versucht, sie zu Sport zu animieren, aber sie hat keine Lust, das ist schon schwierig.

Mika2k9 schrieb am Mi, 27 Mai 2009 08:04

Meiner Meinung nach ist es aber völlig egal, ob Hausmannskost oder Internationale Küche oder eben die Moderne Küche... es gibt überall Dickmacher und man muss sich eben das Richtige nach dem persönlichen Geschmack raussuchen, bei mir macht es die gute Mischung.... brauche Abwechslung.... ich liebe Grünkohl, Eintöpfe und co aber auch Antipasti Nuddeln und Risotto, nen leckeres Curry oder die orientalische Küche von jedem eben etwas... Hauptsache es schmeckt...

Ja, das ist auf jeden Fall richtig, aber ich denke, es gibt schon Küchen mit mehr Dickmachern und welch mit weniger Dickmachern.
Z.B. die chinesische Küche. Da schmeißt man alles in den Wok, die Gerichte bestehen hauptsächlich aus Gemüse und frischem Fleisch oder Fisch. Käse gibt es gar nicht, weil die Chinesen den nicht vertragen. Und Wurst gibt es, soweit ich weiß, auch nicht. Das ist schon eine sehr "schlanke" Küche. Oder auch japanisch, mit Sushi und so. Ich weiß nicht, wieviel man davon essen muß, um dick zu werden. Wink

Und dann werden ja die Sachen auch oftmals in anderen Proportionen übernommen. Italienische Küche zum Beispiel. In Italien habe ich nie (bei italienischen Familien) Pizza oder Pasta als Hauptgericht bekommen. Das ist höchstens die Vorspeise. Die Hauptgänge bestehen aus Gemüse, Fisch und Fleisch. Bei uns ist es aber üblich, die "Dickmacher" als Hauptgang zu essen.


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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #356171 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Mi, 27 Mai 2009 10:49 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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Zitat:

Z.B. die chinesische Küche. Da schmeißt man alles in den Wok, die Gerichte bestehen hauptsächlich aus Gemüse und frischem Fleisch oder Fisch. Käse gibt es gar nicht, weil die Chinesen den nicht vertragen.

Du hast da insofern ein positives Vorurteil, als in China mit extrem viel Öl gebraten wird. Außerdem wird in China fettes Schweinefleisch bevorzugt. Deswegen werden die Chinesen jetzt auch fett.
In Ägypten dasselbe. In bestimmten Kreisen nimmt Diabetes enorm zu, einfach weil die wahnsinnig Fett essen. Fett ist dort überhaupt nicht negativ besetzt. Im Gegenteil, die Köfta wird extra mit Talg "angereichert"
In Südindien ist der hohe Konsum an Kokus eine Hauptursache von
Diabetes.

Oft wird in den Ländern nur in den ärmern Schichten gesund gegessen, einfach weil die sich von Gemüse ernähren müssen und sich auch nicht unbegrenzt Öl leiten können. Und man darf nicht vergessen das in diesen Ländern mehr Leute körperlich hart arbeiten. Da macht das dann im Zweifel auch nichts wenn das essen mal Fetter ist.
Im Prinzip ist das das gleiche wir auch in Deutschand.

Abgesehen davon liebe ich alle die obigen Küchen, koche sie aber alles deutlich fettärmer


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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #356221 ist eine Antwort auf Beitrag #356171] Mi, 27 Mai 2009 11:52 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
Kudu
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Ja, das meinte ich auch eigentlich. Ich war ja noch nie in China oder in den anderen Gebieten, und in Europa ist das eigentlich sehr fettarm. Wenn ich da zum Chinesen gehe (ist eine offene Küche, da kann man reinschauen), haut der da etwas Sojasoße in den Wok und ein bißchen Fett, das ist wirklich nicht viel, und dazu kommt dann das geschnippelte Gemüse oder Fleisch.

Aber als Hamouda Couscous gekocht hat, hat er auch immer den Boden des Topfes mit 1cm Fett aufgefüllt, bevor er das Gemüse darin angebraten hat, das stimmt. Wenn ich das selbst mache, mache ich das natürlich nicht, da reicht ein 1 EL Fett.

Und einer meiner persischen Studienkollegen hat es genauso gemacht: Erst mal fingerbreit Fett in den Topf und dann alles andere.

Man vergißt das so schnell, wenn man dann selbst kocht, weil man es eben nicht so macht. Es würde mir auch gar nicht schmecken.

Im südlichen Afrika ist es übrigens genauso. Die Leute waren immer dünn, weil sie nicht viel zu essen bekommen haben, jetzt gehen sie auf die Hefefladen, weil sie sich alles reinhauen, was sie nur kriegen können, seit es keinen Hunger mehr gibt. Ist halt wie in Deutschland in der "Wirtschaftswunderzeit" nach dem Krieg. Da platzten ja auch alle Leute aus allen Nähten, weil es endlich wieder was zu essen gab.


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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #356235 ist eine Antwort auf Beitrag #353889] Mi, 27 Mai 2009 12:05 Zum vorherigen Beitrag gehenZum nächsten Beitrag gehen
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Zitat:

Ich war ja noch nie in China oder in den anderen Gebieten,

Für China und Indien weiss ich auch nur Freunden die von dort kommen. Aber in Ägypten hab ich einschlägige Erfahrungen. Das ist oft. Da hab ich genug selbst erlebt.


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Re: Diätmethoden unter der Lupe [Beitrag #439465 ist eine Antwort auf Beitrag #355710] Sa, 24 Juli 2010 15:59 Zum vorherigen Beitrag gehen
Kudu
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Kudu schrieb am Di, 26 Mai 2009 10:40

Das Problem ist ja nur, daß wir den Sinn für das "Normale" verloren haben. Ich esse, ich bin satt, aber ich esse weiter, einfach, weil es mir schmeckt (oder weil das Essen eben da ist, oder weil ich als Kind gelernt habe, immer meinen Teller leer zu essen).

Ich zitiere mal meinen eigenen Beitrag, weil sich bei mir in der Richtung etwas getan hat. Als ich den Beitrag schrieb, wußte ich nichts von "natürlich schlank", was ja mittlerweile auch als Abnehmmethode verkauft wird: "Essen wie die Schlanken".

Absolut nichts Neues, einfach so essen, wie die von Natur aus Schlanken es tun, was bedeutet, nur essen, wenn man Hunger hat, nur das essen, worauf man Appetit hat (sonst lieber gar nichts essen), aufhören, wenn man satt ist und mit dem nächsten Essen auf den Hunger warten. Nicht einfach essen, weil Abendbrotzeit ist oder sonst irgend etwas. Nicht einfach irgendwelche Dinge essen, nur weil sie angeblich "gesund" oder "vernünftig" oder kalorienarm sind, sondern genau das essen, worauf man gerade Lust hat, ohne auf die Kalorien zu achten. Und wenn es ein Stück Torte ist.

Da ich meine natürlich schlanken Freundinnen und Freunde schon lange beobachtet hatte, war mir der Gedanke auch schon gekommen, es genauso zu machen wie sie, aber leider hatte ich immer zu viel Hunger dazu. Deshalb habe ich mich dann doch wieder aufs Kalorienzählen verlegt (was ja jetzt grundsätzlich auch nicht falsch ist, nur etwas mühsam Wink).

Ich habe gut damit abgenommen, aber durch zu viel Streß war es dann eine Weile nicht mehr möglich, das durchzuhalten. Dadurch habe ich leicht zugenommen. Nun mache ich seit einiger Zeit "natürlich schlank", und auf einmal klappt es. Ich habe keinen Hunger bzw. ich habe Hunger, aber ich esse nicht unbedingt sofort, wenn nicht das da ist, was ich gern essen möchte.

Als Kind (als ich noch schlank war) habe ich das auch gemacht, und damals hatte ich dementsprechend kein Gewichtsproblem. Bevor ich etwas gegessen habe, was mir in dem Moment nicht entsprach, habe ich lieber gar nichts gegessen. Als Erwachsene habe ich dann immer gegessen, wenn ich Hunger hatte. Wenn nicht das, was ich eigentlich wollte, dann eben etwas anderes. Einfach um den Hunger zu befriedigen. Und ich wurde dick.

Somit bin ich jetzt mal gespannt, was bei dem neuen Anlauf herauskommt. Aber dazu muß ich ein paar Monate abwarten. Wenn ich in drei, vier Monaten ein paar Kilo verloren habe allein dadurch, daß ich mich nach meinem Hunger und Appetit richte, wäre das wirklich eine ausgesprochen einfache Methode, das normale Essen wieder zu lernen und endlich das Wunschgewicht zu erreichen.


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[Aktualisiert am: Sa, 24 Juli 2010 16:02]

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