Champignon
Herkunft und Geschichtliches:
Der Champignon ist ein Speisepilz und wird seit dem 17. Jahrhundert in
Frankreich kultiviert. Er benötigt für sein Wachstum keinerlei
Licht. Ausreichend Feuchtigkeit und Wärme genügen diesem Pilz.
Aussehen und Geschmack:
Der Champignon wird in drei verschiedenen Farben angeboten, es gibt ihn
von weiß bis cremefarben, aber auch in braun. Der aromatischste von
ihnen ist der braune Champignon. Sie schmecken mandel- bis
nussartig. Es gibt auch eine Sorte die anisartig schmeckt.
Die Oberfläche sollte sich prall anfühlen und der Rand sowie der Stiel
sollten fest sein. Schrumpelneigung deutet auf Überlagerung hin und
auf zu hohen Feuchtigkeitsverlust.
Saison:
Der Champignon ist aufgrund der Kultivierung ganzjährig erhältlich.
Verarbeitung und Lagerung:
Man kann die Champignons vielseitig verwenden, so zum Beispiel braten,
dünsten, kochen, roh verzehren, grillen und sogar frittieren.
Direkt vor der Verabeitung sollte man sie nur kurz in kaltem Wasser
abwaschen, will man ein verfärben verhindern, sollte man sie im
Anschluss an den Waschvorgang mit Zitronensaft beträufeln.
Sie brauchen entgegen anderer Meinungen, die Haut des Pilzkopfes nicht
abzuziehen.
Im Kühlschrank können sie ca. 3 Tage ohne Bedenken aufbewahrt werden,
wichtig hierbei: bitte möglichst locker legen und vorhandene
Kunststoffverpackungen entfernen, sonst können die Champignons
beginnen zu schimmeln. Überlagerte Champignons schmecken faserig und
verfärben sich außerdem bei der Verarbeitung.
Hauptinhaltstoffe:
Biotin, Calium, Eisen, Eiweiß, Kalium, Phosphor, Vitamine B, C, D, E und K
Hausmittel:
Durch die Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe gelten sie als
Nervennahrung, sie regen die Gehirntätigkeit positiv an. Es ist auch
nachgewiesen worden, dass sie Bakterien abtöten und Schleim lösen
können.
